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Jetzt meldenDie Schweiz behält im Penaltyschiessen gegen Kolumbien die Nerven und schafft den Sprung in die WM-Viertelfinals, wo es zum Duell mit Argentinien kommt. Die Stimmen zum Spiel.
«Ich wusste nicht einmal, ob ich überhaupt würde spielen können. Ich bin einfach nur dankbar, dass ich der Mannschaft helfen konnte. Ich habe mich vor dem Penalty sehr sicher gefühlt. Dass ich nun sogar den entscheidenden Versuch verwerten konnte, ist einfach nur geil.»
«Ich brauche noch ein paar Minuten, um alles sacken zu lassen. Ins WM-Viertelfinal zu kommen, ist eine Riesenleistung. Es ist ein sehr emotionaler Moment für mich und für alle. Es ist ein Riesenprivileg, so etwas erleben zu können. Ich war im ganzen Spiel ziemlich entspannt, hatte ein Supergefühl. Es war ein sehr schwieriges Spiel, ein richtiges Auswärtsspiel mit all den Fans. Ich bin etwas sprachlos, was wir heute erlebt haben.»
«Ich habe Muri gesagt: Das war mein letzter Penalty, den ich geschossen habe. Es war ein katastrophaler Penalty. Ich habe mich im letzten Moment umentschieden. Dabei ist es die älteste Regel, dass man sich im Penaltyschiessen nie umentscheiden soll. (...) Dann bin ich noch ein bisschen gerutscht und der Ball ging etwa 4 Meter über das Tor. Aber ich bin unglaublich stolz auf die Mannschaft, wie sie darauf reagiert hat. Die nächsten Schützen haben souverän verwandelt.»
«Ich glaube, die Generation, die wir jetzt haben – hoffentlich gibt es sie irgendwann noch einmal –, ist eine ganz spezielle Generation. Auf so eine Generation warten wir schon lange. Wir erfahrenen Spieler werden von den Jungen gepusht und müssen gleichzeitig Tag für Tag, Spiel für Spiel Vorbilder sein. Natürlich versuchen wir, ihnen unsere Erfahrung mitzugeben, aber vor allem die Mentalität, dass auf diesem Niveau, in diesem Elitefussball, trotz unserer kleinen Nation alles möglich ist. Aber wie gesagt: Vom Staff bis zum letzten Mann können wir stolz darauf sein, was wir geleistet haben.»
«Ich freue mich für alle. Spieler, Staff, auch für die Fans. Endlich konnten wir diesen Fluch mit den Penaltys ablegen. Gregor Kobel spielt ein fantastisches Turnier, das hat er auch heute wieder gezeigt. Ich glaube nicht, dass Sie meinen Matchplan wissen wollen. Aber solange es aufgeht, hast du natürlich recht. Es war ein grosser Kampf, und ich denke, wir haben es verdient, dass es zu unseren Gunsten ausging.»