Der ohnehin schon skandalträchtige Final des Afrika Cups zwischen Markokko und Senegal ist um ein Kapitel reicher. Denn möglicherweise wurden vor dem Anstoss mehrere Senegalesen vergiftet.
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- Senegal gewinnt den Afrika-Cup-Final gegen Gastgeber Marokko 1:0 nach Verlängerung.
- Es ist ein Spiel, das vor allem der Skandale wegen in Erinnerung bleibt.
- Nun ist die verrückte Geschichte um ein Kapitel reicher. Der Deutsch-Senegalese Ismail Jakobs vermutet, dass drei seiner Teamkollegen vor dem Spiel vergiftet wurden.
Am vergangenen Sonntag gewinnt Senegal den Afrika-Cup-Final gegen Gastgeber Markokko 1:0 nach Verlängerung. Es ist eine Partie, an die man sich noch lange erinnern wird. Dabei steht allerdings das Sportliche kaum im Vordergrund. Zu Reden gibt, wie die Senegalsen kurz vor dem Ende den Platz verlassen, der kläglich verschossene Panenka-Elfmeter von Brahim Diaz oder die Tücher-Klau-Aktion der Marokkaner.
Damit ist die Geschichte aber noch lange nicht zu Ende erzählt. Und das neuste Kapitel dieses Krimis hat es in sich. Der Deutsch-Senegalese Ismail Jakobs, der im Final in der Verlängerung eingewechselt wurde, äussert einen schrecklichen Verdacht.
In einem Interview mit «Sportdigital» sagt er: «Meine persönliche Vermutung ist, dass drei Spieler von uns vergiftet worden sind und es war nicht irgendwie eine normale Lebensmittelvergiftung, wo die erbrochen haben oder was weiss ich. Diese drei Spieler sind wirklich zusammengebrochen.»
Krépin Diatta sei in der Kabine zusammengebrochen, erklärt der bei Galatasaray unter Vertrag stehende Jakobs. «Das war schon sehr, sehr gruselig.» Ousseynou Niang erwischte es während des Aufwärmens und Pape Matar Sarr sei in der Halbzeit zusammengesackt. Er wolle niemanden beschuldigen, «aber es war definitiv kein Zufall», so der Afrika-Cup-Sieger.
Die beteiligten Verbände haben zu den Vorwüfen bislang keine Stellung bezogen. Auch über den Gesundheitszustand der betroffenen Spieler ist auch Tage nach dem Spiel noch nichts bekannt.
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