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Jetzt meldenMarcel Koller ist neuer Trainer beim FC Zürich. Von 2011 bis 2017 betreute der Zürcher die österreichische Nationalmannschaft. Bei blue Sport erklärt er, was er Österreich an der diesjährigen WM zutraut.
Sechs Jahre lang war Marcel Koller Trainer der österreichischen Nationalmannschaft. Der grosse Coup gelang dem Schweizer mit der Qualifikation für die Europameisterschaft 2016 – es war das erste grosse Turnier für Österreich seit der WM 1998.
Mittlerweile ist Marcel Koller nach Stationen beim FC Basel (2018-2020) und Al Ahly in Kairo (2022-2025) beim FC Zürich gelandet. Während auf der ganz grossen Fussball-Bühne in Nordamerika die WM stattfindet, ist Koller mit dem FCZ in die Saisonvorbereitung gestartet. Auf den Grossanlass angesprochen erklärt der 65-Jährige, dass er sich über die erstmalige WM-Teilnahme Österreichs seit 28 Jahren freue. Er erklärt direkt auch die Euphorie, die dort herrscht: «In Österreich haben schon wieder alle das Gefühl, sie werden Weltmeister. Es geht jeweils sehr schnell.»
Koller findet es «fantastisch», dass Österreich überhaupt dabei sei und auch der eine oder andere Spieler, den er noch als Nationaltrainer trainiert habe, sei mit an der WM. Koller hält zudem fest, dass man in den letzten Jahren hervorragend gearbeitet habe.
Nun hofft der Zürcher, dass Österreich einen guten Start ins Turnier erwischt. Am Mittwochmorgen um 6 Uhr geht es für unseren östlichen Nachbarn mit dem Spiel gegen Jordanien los. Die weiteren Gegner in der Gruppe sind Titelverteidiger Argentinien und Algerien.
Den WM-Titel traut Koller den Österreichern nicht zu, hofft aber dennoch, dass sie die Ziele erreichen, die sie sich gesteckt haben: «Das ist sicher mal, eine Runde weiterzukommen und dann vielleicht noch eine. Und dann von Spiel zu Spiel zu schauen …»
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