Kevin de Bruyne fehlt Manchester City erneut

lbe

2.11.2018

Verletzt sich erneut am Knie und fällt aus: Kevin de Bruyne.
Bild: Getty

Nach knapp drei Monaten Verletzungspause steht Kevin de Bruyne am Donnerstag erst zum zweiten Mal wieder in der Startelf. In der Schlussphase erleidet der Belgier dabei erneut einen herben Rückschlag.

Manchester City gewann zwar die Partie gegen den FC Fulham mit 2:0, verlor aber kurz vor Spielende den belgischen Mittelfeldspieler Kevin de Bruyne. Nach einem Zweikampf landet Gegenspieler Timothy Fosu-Mensah unglücklich auf dem Bein des Belgiers, worauf sich dieser mit schmerzverzerrtem Gesicht ans Knie greift und am Boden bleibt. Nur wenig später humpelt er vom Platz und verschwindet nach einem kurzen Austausch mit Trainer Pep Guardiola in der Kabine.

Während Guardiola unmittelbar nach dem Spiel noch nicht wusste, wie ernst die Verletzung seines Mittelfeldakteurs ist, ist seit Freitagmittag klar: De Bruyne wird erneut für längere Zeit ausfallen. Wie englische Medien berichten, zog sich der Belgier erneut eine Knieverletzung und steht Manchester City fünf bis sechs Wochen nicht zur Verfügung. Es sei keine Operation nötig, präzisierte der Verein. De Bruyne verpasst somit unter anderem das Manchester-Derby vom 11. November.

Auch in den beiden Partien mit Belgien in der Nations League am 15. November zuhause gegen Island und drei Tage später in Luzern gegen die Schweiz wird der 27-Jährige fehlen.

Ein Blick zum Trainer, der nichts Gutes verheissen lässt: De Bruyne (rechts) nach der Auswechslung.
Bild: Getty

Rückschlag auf dem Weg zurück

De Bruyne hatte sich erst Mitte August das Aussenband am Knie gerissen und feierte vor knapp zwei Wochen – früher als erwartet – sein Comeback. Nach Teileinsätzen gegen Burnley, Tottenham und Donezk sah Guardiola De Bruyne gegen Fulham zurück in alter Stärke. «Ich glaube, seit heute ist Kevin zurück, der Kevin, den wir kennen. (…) Er war heute in allen Situationen involviert, sowohl defensiv als auch offensiv.» Er hoffe, dass der Zwischenfall aus der 86. Minute nicht ernste Folgen habe. Diese Hoffnung musste er inzwischen wohl aufgeben.

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