Fehler gefunden?
Jetzt melden
Plötzlich Thema im Machtkampf bei Real Madrid: Erling Haaland.
Bild: Keystone
Bei Real Madrid kehrt keine Ruhe ein. Nach einer enttäuschenden Saison liefern sich der amtierende Präsident Florentino Perez und Herausforderer Enrique Riquelme einen erbitterten Machtkampf.
Vor rund drei Wochen und nach einer titellosen Saison für Real Madrid kursieren Gerüchte über einen angeblichen Rücktritt von Florentino Perez. Doch der langjährige Präsident der Königlichen weist diese entschieden zurück: «Ich bedauere, sagen zu müssen, dass ich nicht aufhöre», sagte Perez ironisch auf einer eigens einberufenen Pressekonferenz.
Der langjährige Klubboss beklagt eine Kampagne gegen ihn und den Verein. «Man sagt, ich sei krank, ich hätte einen unheilbaren Krebs. Ich nutze die Gelegenheit, um den Menschen, die sich um mich sorgen, zu sagen: Ich leite weiter den Klub und mein Unternehmen, das 50 Milliarden im Jahr umsetzt. Meine Gesundheit ist perfekt», betonte der Bauunternehmer.
In den vergangenen zwei Saisons holte Real Madrid keinen Titel. Der traditionsreiche Klub steckt wegen der schlechten Ergebnisse, aber auch wegen einer Reihe von Affären in einer Krise. Diese bezeichnen Fachmedien als «noch nie dagewesen». Aus Madrid kamen zuletzt immer häufiger Berichte über Zoff und Schlägereien in der Kabine, über einen «Krieg» der Egos der Stars um Kylian Mbappé, Vinicius Junior, Jude Bellingham & Co.
Perez reagiert auf die Krise mit der Ankündigung von Neuwahlen, bei denen er am 7. Juni mit seinem gesamten Vorstand wieder kandidiert – und deshalb in den vergangenen Tagen Wahlkampf betreibt. Seine Versprechen: José Mourinho als Trainer zu holen, den ablösefreien Verteidiger Ibrahima Konaté vom FC Liverpool und einen weiteren Verteidiger zu verpflichten. Dabei soll es sich um Inter Mailands Denzel Dumfries handeln.
Doch auch sein Gegenkandidat lässt sich nicht lumpen. Enrique Riquelme, 37-jähriger Unternehmer, kündigt an, Erling Haaland von Manchester City nach Madrid zu lotsen und präsentiert auf «Chringuito TV» das entsprechende Real-Trikot mit der Nummer 9 und dem Namen des Norwegers.
Dieser Inhalt stammt von externen Anbietern wie YouTube, TikTok oder Facebook. Aktiviere bitte "Swisscom Werbung bei Dritten", um diesen Inhalt anzuzeigen.
Zudem will Riquelme Manchester City auch Mittelfeldmotor Rodri abluchsen und verspricht den Fans einen «Superstartrainer». Sollte er sich nicht an seine Versprechen halten, würde er allen Mitgliedern von Real Madrid den nächsten Jahresbetrag bezahlen.
Zumindest bei Manchester City macht sich Riquelme damit aber keine Freunde. Manchester City bezeichnet die angeblichen Neuigkeiten zu Haaland gegenüber Transfer-Experte Fabrizio Romano als falsch. «Es gibt keine Möglichkeit, dass dies geschieht. Und es gibt keine Vertragsklausel, die dies ermöglichen würde», lässt der Premier-League-Klub verlauten. «Wir prüfen rechtliche Schritte wegen der Verwendung des Images unseres Spielers in diesem Zusammenhang.»