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Florentino Perez hat Grosses vor – wenn er denn wiedergewählt wird.
KEYSTONE
Real-Präsident Florentino Perez will am Dienstag auf dem Transfermarkt ein galaktisches Feuerwerk zünden. Im spanischen TV kündigt der 79-Jährige einen Rekordeinkauf über 150 Millionen an. Um wen es geht, verrät er nicht – aber Transfer-Guru Fabrizio Romano weiss offenbar Bescheid.
Haaland, Rodri, Konaté, Mourinho – in Madrid will man sie dieser Tage alle holen. Aber in Madrid ist auch Präsidentschaftswahlkampf. Da fallen die Superlative. So gehört es sich nun mal im Palast der «Königlichen».
Während der amtierende Präsident Florentino Perez mit Startrainer José Mourinho sowie dem Verteidiger-Duo Ibrahima Konaté und Denzel Dumfries lockt, trägt Herausforderer Enrique Riquelme noch dicker auf und verspricht die Verpflichtungen der ManCity-Stars Erling Haaland und Rodri.
Die vollmundigen Aussagen des spanischen Unternehmers stiessen am Donnerstag in Manchester auf wenig Begeisterung. Statt Verhandlungen stellten die Engländer rechtliche Schritte in Aussicht. Nun, keine 24 Stunden später, kontert Perez seinen Herausforderer erneut und legt noch einmal einen obendrauf.
Dieses Mal stehen weder Haaland noch ManCity im Fokus – davon hält der 79-Jährige ohnehin nichts: «Alle haben es abgestritten, es muss also ein Bluff sein.» Stattdessen soll ein Spieler «auf dem Level von Cristiano Ronaldo oder Kaka» zu Real Madrid stossen.
Das verkündet der Real-Präsident in der spanischen Fernsehsendung «Horizonte» und schlägt Rekord-Alarm. «Ich möchte euch eine Neuigkeit mitteilen. Am Dienstag werde ich einem Champions-League-Verein ein grosszügiges Angebot für einen grossartigen Spieler unterbreiten. Es wäre die höchste Ablösesumme, die Real Madrid jemals in seiner Geschichte gezahlt hat. Sie würde sich auf rund 150 Millionen Euro belaufen.»
El bombazo de Florentino Pérez en #Horizonte pic.twitter.com/82TSphZGhf
— Horizonte (@HorizonteCuatro) June 4, 2026
Welchen mysteriösen Top-Star der Real-Boss genau im Visier hat, will er nicht verraten. Aber Perez ist einem medialen Spielchen kurz vor der Präsidentschaftswahl am Sonntag natürlich nicht abgeneigt. «Ein Hinweis? Den kann ich euch nicht geben», behauptet der 79-Jährige, nur um dann gleich mehrere nachzuschieben.
«Olise ist ein grossartiger Spieler, aber es ist nicht Olise. Und es ist auch nicht Doku. Es ist ein Galactico. Der Spieler wird höchstwahrscheinlich aus dem Mittelfeld oder dem Sturm kommen. Es ist nicht Haaland. Und es ist auch niemand aus der Premier League.»
Im Netz startet das grosse Rätselraten augenblicklich. Zahlreiche Bayern- und PSG-Stars stehen im Fokus der Spekulationen. Doch Perez grenzt noch weiter ein, schliesst sowohl Harry Kane als auch einen Transfer vom Erzrivalen Barcelona aus.

Florentino Perez war von 2000 bis 2006 und ist seit 2009 wieder Präsident von Real Madrid.
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Bleiben immer noch jede Menge Top-Stars. Die Favoriten der Real-Fangemeinde sind aber klar jene aus Paris: Joao Neves, Vitinha, Désiré Doué und Kvicha Kvaratskhelia gehören zu den meistgenannten Namen. Mit Luis Diaz oder Jamal Musiala könnte es am Ende aber doch ein Bayern-Star sein.
Am Freitagnachmittag überrascht dann Transfer-Guru Fabrizio Romano und behauptet, die Identität des geheimen Spielers zu kennen. Und gemäss dem italienischen Sportjournalisten hat Perez offenbar nicht die ganze Wahrheit erzählt. Denn bei dem 150-Millionen-Gebot soll offenbar doch Michael Olise von Bayern München im Fokus der Madrilenen stehen.
🚨 Florentino Pérez plans to launch €150m official bid on Tuesday for Michael Olise.
— Fabrizio Romano (@FabrizioRomano) June 5, 2026
Despite denying his name live, the main star in president’s mind is Olise — as @JBurtTelegraph @jfelixdiaz report.
Bayern’s Uli Hoeneß said in May “no chance to sell, not even for €200m”. pic.twitter.com/hWnO9xjHGT
Ob Romano tatsächlich richtig liegt, ist aktuell unklar und wird wohl erst am Dienstag bekannt – vorausgesetzt, Perez gewinnt am Sonntag die Präsidentschaftswahl. Und dann müsste natürlich auch der abgebende Klub der Sache noch zustimmen. Aber das scheint im Palast der «Königlichen» nur ein Detail zu sein.