Die Suche nach einem neuen Nati-Assistenztrainer geht weiter. Ex-Captain Stephan Lichtsteiner hat nach Gesprächen entschieden, nicht für das Amt zur Verfügung zu stehen.
Die Suche nach einem neuen Nati-Assistenten geht weiter. Wunschkandidat Stephan Lichtsteiner steht nicht zur Verfügung, nachdem er und der Verband keine gemeinsame Einigung erzielen konnten. Wie der «Blick» berichtet, habe Lichtsteiner ein Angebot des SFV am Montag abgelehnt.
«Wir haben miteinander gesprochen», bestätigt Lichtsteiner, der derzeit Trainer beim Erstligisten Wettswil-Bonstetten ist. «Ich habe entschieden, dass ich im Moment nicht für dieses Amt zur Verfügung stehe.» Mehr sagt der 41-Jährige derzeit nicht.
Der Deal soll nicht an finanziellen Differenzen gescheitert sein, sondern am Profil der offenen Co-Trainer-Stelle. Aber: Die von SFV-Direktor Pierluigi Tami vorgelegten Angebote sollen nur über sechs Monate bis zum Start der WM-Quali dauern – mit einer Entschädigung von einigen Hundert Franken pro Nati-Tag, wie der «Blick» schreibt.
Lichtsteiner stand in seiner Karriere 108-Mal im Nati-Dress auf dem Platz. Sein letztes grosses Turnier mit der Schweiz bestritt er an der WM 2018 in Russland.