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Xhaka und Okafor (vorne) im Nati-Training während der EM 2024 in Stuttgart.
KEYSTONE
Noah Okafor zeigte sich zuletzt enttäuscht von Murat Yakin und dem SFV, weil er zum wiederholten Mal nicht fürs Nationalteam aufgeboten wurde. Nati-Captain Granit Xhaka nimmt seinen Teamkollegen in die Pflicht.
Vor den letzten beiden WM-Quali-Duellen spricht Nati-Captain Granit Xhaka mit «Blick» über seinen neuen Klub Sunderland, die Ausgangslage für die Nati und die Problematik rund um Noah Okafor.
Dabei nimmt der 33-Jährige seinen offensiven Teamkollegen in die Pflicht. «Manchmal muss man auf den Boden blicken, den Mund halten und arbeiten», sagt Xhaka, betont aber gleichzeitig, dass es schwierig sei, sich ohne alle Details zu diesem Thema zu äussern.
Der Angreifer von Leeds United hatte sich zuletzt in einem Interview mit «The Athletic» öffentlich darüber geärgert, nicht Teil des Nati-Aufgebots zu sein. Am Montag folgte dann die klare Ansage von Pierluigi Tami. «Mit solchen Interviews wird die Situation nicht besser für ihn», sagte Nati-Direktor beim Zusammenzug in Genf.
Xhaka gibt an, dass er selbst mit Okafor telefoniert und dabei natürlich auch über die Nati gesprochen habe. Er rät dem 25-Jährigen: «Ich meinerseits würde mich ganz realistisch mit der Lage auseinandersetzen: Weshalb schaffe ich es nicht? Weshalb gehöre ich nicht zum Aufgebot?»
Ein Grund für die Nicht-Nomination sind sicherlich die starken Alternativen, die Murat Yakin derzeit zur Verfügung stehen. Das weiss auch Xhaka. «Noah hat ein grosses Potenzial, das er in den letzten Jahren zu selten gezeigt hat. Jetzt bei Leeds kommt er besser zur Geltung. Die Liga passt zu ihm. Es gibt nun halt auch andere, die noch mehr aufgefallen sind.»

Noah Okafor spielt in den Plänen von Murat Yakin aktuell keine Rolle.
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«Dan Ndoye beispielsweise hat einen brutalen Sprung gemacht in Nottingham. Stand heute ist er unverzichtbar in der Nati! Ein Vargas ist enorm wichtig, er trifft und spielt in Sevilla, hat Assists», erläutert Xhaka – und weiter: «Die Zahlen sprechen aktuell für sie. Trotzdem könnte Noah in Zukunft eine Rolle spielen, wenn er gewisse Dinge besser in den Griff bekommt.»
Am wichtigsten seien schlussendlich aber die Leistungen auf dem Rasen, ergänzt Xhaka und nimmt dabei auch sich nicht aussen vor. «Das gilt für alle – auch für mich.»
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