Matchwinner Bürki verletzt sich: «Ich habe komplette Instabilität gespürt»

20.10.2019 - 09:50, lbe

Muss gegen Gladbach nach 70 Minuten vom Platz: BVB-Goalie Roman Bürki (rechts).
Bild: Getty

Nach drei Partien ohne Vollerfolg kehrt Borussia Dortmund im Spitzenspiel gegen Borussia Mönchengladbach auf die Siegerstrasse zurück. Der einzige Dämpfer: Torwart Roman Bürki muss verletzt ausgewechselt werden.

Gegen den Tabellenführer aus Gladbach erkämpft sich Dortmund am Samstag drei wichtige Punkte und hält dank einem 1:0-Heimsieg den Anschluss an die Spitze. «Es war ein Arbeitssieg für uns», sagt Trainer Lucien Favre nach dem Schlusspfiff. «Ich bin sehr zufrieden und es gefällt mir total, mit 1:0 zu gewinnen.»

Für das entscheidende Tor ist Captain Marco Reus zuständig, der in der 58. Minute offenbar von einem Zögern des Gladbach-Goalies Yann Sommer profitieren kann. «Ich dachte, dass Sommer früher rauskommt und habe fast schon abgeschaltet. Dann habe ich aber doch noch reagiert und Glück, dass Sommer die Beine aufmacht», beschreibt Reus.



Gar nichts zuschulden kommen lässt sich dagegen der andere Schweizer Schlussmann, Roman Bürki, der seine Mannschaft mit starken Paraden im Spiel hält. Gleich zweimal behält er im Eins-gegen-Eins gegen Nationalmannschafts-Kollege Breel Embolo das bessere Ende für sich – in einer Situation bezahlt er seine Rettungsaktion allerdings teuer.

Bürki spürt «komplette Instabilität»

«Das war im Zweikampf in der ersten Halbzeit mit Breel. Wir sind Knie an Knie zusammengestossen. Danach hatte ich richtig Schmerzen und habe versucht, weiterzuspielen», schildert Bürki die verhängnisvolle Szene. Zwar steht der 28-Jährige auch zu Beginn der zweiten Hälfte noch im BVB-Kasten, nach knapp 70 Minuten setzt er sich beim Stand von 1:0 aber plötzlich auf den Hosenboden. Nach einer kurzen Behandlungspause ist Schluss, Bürki muss sich auswechseln lassen und Platz für den nächsten Schweizer machen: Marvin Hitz.



«Ich hoffe, dass es nicht so schlimm ist», sagt Bürki nach der Partie. «Als ich beim Eckball rausgelaufen bin in der zweiten Halbzeit, habe ich komplette Instabilität gespürt. Ich wusste danach, dass ich raus muss.» Wenig später relativiert der 28-Jährige und hofft, bereits in der Champions League am Mittwoch gegen Inter Mailand wieder auflaufen zu können. «Wir werden morgen abwarten und gute Pflege machen. Ich hoffe, dass es reicht.» 


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