Keine Knöchelfraktur: Aufatmen bei Cup-Sieger Mbappé

bam/dpa

25.7.2020 - 09:39

Horror-Foul: Mbappé verlässt den Platz unter Tränen

Horror-Foul: Mbappé verlässt den Platz unter Tränen

Kylian Mbappé muss bereits in der ersten Halbzeit nach einem üblen Foul verletzt ausgewechselt werden. Der PSG-Cupsieger erscheint mit Krücken zur Pokalübergabe.

25.07.2020

Kylian Mbappé muss bereits in der ersten Halbzeit nach einem üblen Foul verletzt ausgewechselt werden. Der PSG-Cupsieger erscheint mit Krücken zur Pokalübergabe. 

Rekordsieger Paris Saint-Germain hat zum 13. Mal den französischen Fussballpokal gewonnen. Das Team von Trainer Thomas Tuchel setzt sich am Freitagabend in einem hitzigen Final am Ende verdient mit 1:0 gegen AS St. Etienne durch. 

In der turbulenten Partie gibt es schon vor der Pause sieben Gelbe Karten. Loïc Perrin sah nach einem rüden Foul an Kylian Mbappé in der 31. Minute Rot. Der PSG-Torjäger muss wenig später wegen der schmerzhaften Verletzung ausgewechselt werden – unter Tränen verlässt Mbappé den Platz.

Zum Ende der zweiten Halbzeit humpelt der 21-Jährige an Krücken und einer dicken Bandage am rechten Fuss ins Stadion zurück. Zum anwesenden Staatspräsident Emmanuel Macron sagt er an der Siegerehrung: «Es hat ein bisschen geknackt.» Seine Teamkollegen müssen Mbappé helfen, die Medaille um den Hals zu schlingen.

Eine Knöchelfraktur konnte nach ersten Untersuchungen im Spital ausgeschlossen werden. Wie PSG mitteilt, erleidet der 21-Jährige eine Verstauchung des rechten Fussknöchels. Er soll innerhalb der nächsten 72 Stunden erneut untersucht werden. Eine mögliche Ausfallzeit wurde nicht mitgeteilt.

Erstes Pflichtspiel nach Saisonabbruch

Nach dem Saisonabbruch der Ligue 1 am 30. April war Paris Saint-Germain der Meistertitel zugesprochen worden; dies hatte heftige Diskussionen ausgelöst. Nach dem Pokalsieg kämpft der PSG nun noch um zwei weitere Titel: Im Ligapokal-Endspiel trifft PSG am 31. Juli auf Olympique Lyon. In der Champions League steht am 12. August in Lissabon das Viertelfinalduell mit Atalanta Bergamo aus der Serie A an.

Staatschef Macron war in der Arena dabei, als nach rund vier Monaten Corona-Zwangspause im französischen Fussball der Ball wieder rollte. Für den Final galten strenge Gesundheitsvorschriften, es war nach dem umstrittenen Abbruch der Meisterschaft der Neuanfang – für die Tuchel-Truppe diesmal mit einem Erfolgserlebnis: Im Vorjahr hatte Stade Rennes den grossen Favoriten PSG im Final noch besiegt.

PSG dank Neymar zum 13. Mal Cupsieger

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Paris Saint-Germain ist zum 13. Mal insgesamt und zum fünften Mal in den letzten sechs Jahren französischer Cupsieger. Der Favorit besiegte im Final dank eines Treffers von Superstar Neymar Saint-Etienne mit 1:0.

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