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Jetzt meldenAdmir Mehmedi spielte 51 seiner 76 Länderspiele unter Vladimir Petkovic. Vor dem WM-Sechzehntelfinal zwischen der Schweiz und Algerien erklärt der heutige blue Sport Experte, weshalb ihn der frühere Nati-Coach menschlich besonders beeindruckte.
Für Admir Mehmedi war Vladimir Petkovic weit mehr als nur ein Nati-Trainer. Der ehemalige Nati-Stürmer erinnert sich vor allem an dessen menschliche Seite.
«Was beim Vlado herausragt, sind seine menschlichen Qualitäten», sagt Mehmedi. Besonders vor der WM 2018 habe ihn Petkovic beeindruckt. Während Mehmedi verletzt ausfiel, meldete sich der damalige Nati-Coach regelmässig bei ihm. Als er ihm schliesslich persönlich mitteilte, dass es nicht für das WM-Aufgebot reichen würde, habe er gespürt, «dass ihm das persönlich nahegeht». Für Mehmedi war klar: «Es war mehr als nur eine Trainer-Spieler-Beziehung.»
Auch an der Seitenlinie sei Petkovic stets seiner Linie treu geblieben. «Er war die Ruhe in Person», sagt Mehmedi. Selbst nach Niederlagen habe der Trainer ruhig und sachlich analysiert, statt laut zu werden.
Am Freitag trifft Petkovic mit Algerien nun auf die Schweiz. Für Mehmedi wird die Partie zwar emotional, einen entscheidenden Vorteil für den Ex-Nati-Coach sieht er aber nicht: «Natürlich kennt er einige Spieler noch. Aber das ist nicht mehr dieselbe Mannschaft wie damals.» Denkbar sei höchstens, dass Petkovic versucht, Granit Xhaka als Taktgeber der Schweiz besonders aus dem Spiel zu nehmen.