Messi: «Eine Schande, dass Mané den vierten Platz belegt»

5.12.2019 - 16:28, lbe

Ballon d'Or-Gewinner Lionel Messi hält grosse Stücke auf Liverpools Sadio Mané.
Bild: Getty

Am Montag gewinnt Lionel Messi in Paris seinen sechsten Ballon d'Or. Mit der Besetzung der Ehrenplätze hinter ihm ist der 32-Jährige aber nicht ganz einverstanden.

Am Montagabend setzt sich Lionel Messi bei der Wahl des französischen Fachmagazins «France Football» im Pariser Theatre du Chatelet einmal mehr durch und gewinnt seinen sechsten Ballon d'Or. «Ich bedanke mich bei meinen Teamkollegen, die einen grossen Teil zu diesem Preis beigetragen haben», sagt Messi in seiner Dankesrede.



Dank der neuerlichen Auszeichnung ist der Argentinier wieder alleiniger Rekordhalter. Erzrivale Cristiano Ronaldo, der bisher fünfmal mit dem goldenen Ball ausgezeichnet wurde, muss sich mit dem dritten Platz zufrieden geben. Doch: Ginge es nach Messi, wäre der Portugiese möglicherweise gar nicht auf dem Treppchen zu finden.

«Mané hat Grossartiges erreicht»

Gegenüber «Canal+» erklärt der Zauberfloh, wieso Liverpools Sadio Mané aus seiner Sicht besser hätte abschneiden müssen: «Es ist eine Schande, dass Mané den vierten Platz belegt. Er hat Grossartiges erreicht in einem Jahr, das für die gesamte Liverpool-Mannschaft aussergewöhnlich war.» Selbst teamintern ist der Senegalese nicht die Nummer 1. Während Mané neben dem Podest landet, wird Verteidiger Virgil van Dijk Zweiter.

Messi macht allerdings auch darauf aufmerksam, wie stark die breite Konkurrenz ist. «Ich denke, es gab in diesem Jahr viele grosse Spieler. Deshalb ist es schwierig, einen bestimmten Spieler zu wählen.»

In Mané scheint der sechsfache Weltfussballer seinen ganz persönlichen Favoriten aber gefunden, hat er doch schon bei der diesjährigen FIFA-Weltfussballerwahl im September für den 27-Jährigen gestimmt.



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