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Jetzt meldenDie ganz grosse Karriere-Krönung bleibt Cristiano Ronaldo vergönnt. Mit Portugal scheidet er im WM-Achtelfinal gegen Spanien aus. Nach seinem «wahrscheinlich» letzten WM-Spiel verdrückt CR7 bittere Tränen.
Sein 27. WM-Spiel dürfte sein letztes gewesen sein. Auch im 6. Anlauf darf der inzwischen 41-jährige Ronaldo am Ende den WM-Pokal nicht in die Höhe stemmen. Im Achtelfinal gegen Spanien (0:1) platzt der grosse Traum.
Nach dem Abpfiff verdrückt der Superstar die eine oder andere Träne – und er bestätigt: «Es war tatsächlich meine letzte Weltmeisterschaft, ja.» Ein wenig später spricht er dann allerdings bereits nur noch von seiner «höchstwahrscheinlich» letzten WM-Teilnahme.
❤️🩹🥺 Cristiano Ronaldo, in tears.. pic.twitter.com/UJqciHNBjp
— Fabrizio Romano (@FabrizioRomano) July 6, 2026
Allerdings dürfte er mit 45 Jahren schlichtweg nicht mehr die Klasse haben, um auf absolutem Top-Niveau zu spielen. Sein WM-Debüt gab Ronaldo am 11. Juni 2006 in Deutschland. In seinen 27 WM-Spielen erzielte der fünffache Weltfussballer elf Tore und bereitete zwei weitere vor. So nah dran am WM-Titel wie 2006 war CR7 danach nie mehr, damals war im Halbfinal gegen Frankreich Schluss.

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233 Spiele hat Ronaldo für Portugal bestritten und dabei 146 Tore erzielt. Ob sich an diesen Zahlen noch etwas ändern wird, lässt Ronaldo direkt nach dem Ausscheiden offen: «Was den Rest angeht – ich werde mir Zeit zum Nachdenken nehmen, Zeit mit meiner Familie verbringen, keine überstürzten Entscheidungen treffen und mein Leben weiterleben.»
Auf Vereinsebene hat Ronaldo alles gewonnen, was es zu gewinnen gibt. Mit der Nationalmannschaft hat er sein ganz grosses Ziel, den WM-Titel zu gewinnen, nicht erreicht. Und so bleibt der EM-Titel 2016 sein grösster Titelgewinn auf Ebene Nationalmannschaft. «Und der hat für mich dieselbe Bedeutung wie eine Weltmeisterschaft. Deshalb – ich wiederhole es – gehe ich mit reinem Gewissen, im Wissen, dass ich mein Bestes gegeben habe, und damit ist die Sache erledigt», so Ronaldo.
Nicht mehr weitermachen wird Nationaltrainer Roberto Martinez. Er legt sein Amt nach dem Achtelfinal-Aus nieder. An Ronaldo gerichtet meint er: «Es tut mir sehr leid für Cristiano, wir hätten ihm gerne weitere WM-Spiele geschenkt.»

Lamine Yamal (rechts) gibt Ronaldo einen anerkennenden Schulterklopfer.
IMAGO/Xinhua