Fehler gefunden?
Jetzt melden
Murat Yakin gesundheitlich angeschlagen.
sda
Ausgerechnet vor dem wegweisenden WM-Gruppenspiel gegen Bosnien sorgt Murat Yakins Gesundheitszustand für Unruhe im Schweizer Lager. Der Nati-Trainer soll grippeähnliche Symptome haben, wie der «Blick» berichtet.
Das Schweizer Nationalteam bestreitet am Donnerstag sein zweites WM-Gruppenspiel. In Inglewood, unweit von Los Angeles, kommt es zum Duell mit Bosnien-Herzegowina.
Nach dem mageren 1:1 zum Auftakt steht das mit hohen Ambitionen gestartete Team bereits unter Druck. Ausgerechnet zu diesem wichtigen Zeitpunkt hat die Grippe nun offenbar Trainer Murat Yakin erwischt. Wie der «Blick» berichtet, soll er etwas kränklich sein. Grund dafür seien wohl die Klimaanlagen, die in den USA meist sehr tief eingestellt sind.
Bereits an der Pressekonferenz am Mittwoch wirkte Yakin angeschlagen, die letzte Nacht habe er nicht viel schlafen können, heisst es. Dennoch wird der 51-Jährige höchstwahrscheinlich für die Partie gegen Bosnien – beginnt um 12.00 Uhr Ortszeit (21.00 Uhr Schweizer Zeit) – an der Seitenlinie stehen, um sein Team in dieser schwierigen Lage nicht im Stich zu lassen.
Kleiner Lichtblick: Bisher sollen die Spieler – mit Ausnahme des angeschlagenen Miro Muheim – allesamt gesund sein. Doch wie kritisch eine allfällige Grippewelle sein kann, musste die Nati schon bei der letzten WM erfahren. In Katar verlor man im Achtelfinale glatt mit 1:6 gegen Portugal.
«Wir haben die Temperaturen und die extrem heruntergekühlten Innenräume unterschätzt. Als der erste Spieler krank wurde, konnten wir richtiggehend beobachten, wie die Grippe die Runde machte. Wir sind damals völlig geschwächt angetreten. Dieses Mal sind wir besser vorbereitet, so etwas darf uns nicht noch einmal passieren», hielt Yakin vor dem Turnier fest.