Der norwegische Nationalspieler Andreas Schjelderup tappt in eine Snapchat-Falle und wird zu einer zweiwöchigen Bewährungsstrafe verurteilt.
Keine Zeit? blue News fasst für dich zusammen
- Der norwegische Nationalspieler Andreas Schjelderup hat ein Sex-Video geteilt, in dem Minderjährige zu sehen sind.
- Der 21-Jährige wird zu einer Strafe von 14 Tagen Haft verurteilt, die allerdings zu einem Jahr Bewährung ausgesetzt ist.
- Schjelderup zeigt sich reumütig und erinnert daran, dass man aufpassen sollte, welche Inhalte man in den sozialen Medien teilt.
Schjelderup erklärte vor Gericht, er habe ein 27 Sekunden langes Video auf Snapchat erhalten und es an einen Gruppenchat mit vier Freunden weitergeleitet. Als er den Inhalt bemerkt habe, im Video sind sexuelle Handlungen von zwei Jungen unter 18 Jahren zu sehen, habe er das Video gelöscht.
Schjelderup, der zum Zeitpunkt des Vorfalls 19 Jahre alt war und für den dänischen Superliga-Klub Nordsjaelland spielte, kooperierte mit der Polizei und bekannte sich schuldig. Nun wurde er zu einer Strafe von 14 Tagen Haft verurteilt, die er allerdings nur verbüssen muss, sollte er in den nächsten 12 Monaten wegen einer weiteren Straftat verurteilt werden. Die Staatsanwaltschaft in Kopenhagen hatte 20 Tage gefordert.
Schjelderup mahnt zur Vorsicht
In der Urteilsverkündung habe der Richter von einer «Gelben Karte» gesprochen, schreibt das norwegische News-Portal «Verdens Gang». Bereits am 8. November hatte sich der achtfache norwegische Nationalspieler Schjelderup öffentlich entschuldigt. Auf Instagram schrieb der Nationalmannschaftskollege von Erling Haaland unter anderem: «Ich bin bereit, mich den Konsequenzen zu stellen.»
Die Tat bezeichnete Schjelderup als «dummen Fehler». Gleichzeitig mahnt er die Menschen auf, vorsichtig zu sein und «keine Videos mit schädlichen oder beleidigenden Inhalten anzuschauen oder zu verbreiten». Weiter stellt der Flügelflitzer, der sich mit Norwegen für die WM qualifiziert hat, klar: «Die Straftat, für die ich verurteilt werde, spiegelt nicht wider, wer ich als Person bin und wofür ich stehe.»