Die Regel von Murat Yakin für seine Nati-Debütanten: Entweder sie singen ein Lied oder sie bezahlen Teamkollegen und Staff eine Runde. Lausanne-Juwel Alvyn Sanches singt lieber, Davide Callà will zahlen.
Murat Yakin hat für diesen Zusammenzug gleich mehrere Neulinge in den Kreis der Nati aufgeboten. Und für alle gilt zum Einstand: Entweder sie singen Team und Staff ein Lied vor oder sie bezahlen eine Runde.
Lausanne-Überflieger Alvyn Sanches (22) musste nicht lange überlegen. «Ich werde singen», sagt er und lacht: «Und zwar ein Song von Tiakola.»
Tiakola ist ein französischer Rapper, der als Mitglied der Rap-Crew 4Keus bekannt wurde und mittlerweile Solo unterwegs ist.
Auch Schmidt singt, Callà will lieber spendieren
Auch Sanches' Jugendfreund aus Lausanne ist erstmals in der Nati dabei. Ex-St.Gallen-Aussenläufer Isaac Schmidt, mittlerweile bei Leeds United, will auch lieber singen als das Portemonnaie zücken. «Ich liebe Musik, deshalb werde auch ich singen. Es wird ein nigerianisches Lied.»
Dass der neue Assistenztrainer Davide Callà musikalisch ist und gerne singt, weiss man. Vor 13 Jahren löste er, damals noch als Aarau-Spieler, ein Aufstiegsversprechen ein und sang «Lasciatemi cantare». Dieses Mal entscheidet er sich für den Apéro. Callà lacht und sagt: «Wir sollten ja auch mal etwas zu trinken haben, wenn alle anderen singen.»