Spielt er, überholt der «ewige Rodriguez» mit seinem 126. Länderspiel Shaqiri und liegt auf der Liste der Rekord-Natispieler alleine auf Platz 2. Rodriguez sprach exklusiv mit blue Sport in Sevilla über seine Nati-Pläne.
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- Heute in Nordirland könnte Rodriguez sein 126. Länderspiel absolvieren und damit die alleinige Nummer 2 in der Rangliste der Schweizer Rekord-Nationalspieler werden.
- Gehts nach ihm, ist noch lange nicht Schluss. «Ich will so lange wie möglich weiterspielen, denn ich liebe den Fussball. Derzeit fühle ich mich sehr gut. Ich hoffe, dass dies noch lange so bleibt», sagt Rodriguez im Exklusiv-Gespräch mit blue Sport in Sevilla.
- Rekordnationalspieler Granit Xhaka (135) fehlt beim Testspiel übrigens, weil er unter der Woche zum dritten Mal Vater geworden ist.
Heute startet die Nati in Belfast gegen Nordirland ins wichtige WM-Quali-Jahr 2025. Seit der EM 2024 hat das Team von Murat Yakin mit den Rücktritten von Yann Sommer, Xherdan Shaqiri und Fabian Schär ganz schön viel Routine verloren.
Zudem fehlen für die Tests zum Jahresauftakt mit Granit Xhaka und Manuel Akanji die beiden absoluten Teamleader. Und weil Yakin auf gestandene Nati-Cracks wie Renato Steffen, Nico Elvedi, Silvan Widmer, Steven Zuber oder Christian Fassnacht freiwillig verzichtet hat, bleibt nicht mehr viel Routine im Kader.
«Ich bin stolz auf diese Anzahl Länderspiele»
Zusammen mit Remo Freuler (32) ist Linksverteidiger Ricardo Rodriguez (32) die grosse Ausnahme. Debütiert hat er im Oktober 2011, knapp 19-jährig, noch unter Ottmar Hitzfeld, seither ist er aus der Nati quasi nicht mehr wegzudenken. Steht er heute auf dem Platz, wäre es sein 126. Länderspiel. Damit hätte er Shaqiri (125) überholt und wäre die Nummer 2 hinter Granit Xhaka (135) in der Liste der Rekordnationalspieler.
«Ich bin stolz auf diese Anzahl Länderspiele», sagt Rodriguez, als blue Sport ihn und seine Familie wenige Tage vor dem Nati-Zusammenzug in Sevilla besucht. Auf die Frage, ob es sein Ziel sei, seinen guten Kumpel Xhaka dereinst als Nati-Rekordspieler abzulösen, meint er: «Nein, das ist mir egal. Wir haben schon zusammen bei den U-Mannschaften gespielt. Ich bin auch sehr glücklich, wenn er es bleibt und ich die Nummer 2 bin.»
«Ich will so lange wie möglich spielen»
Was Anzahl WM- und EM-Minuten angeht, ist er gar die Nummer 1 der Schweiz. Geht's nach ihm, dürfen gerne noch weitere WM-Minuten dazukommen. «Dafür müssen wir aber erst einmal die Qualifikation im Herbst schaffen. Einfach wird's nicht. Treten wir aber so auf wie an der EM in Deutschland, werden wir es schaffen.»
Die Weltmeisterschaft 2026 wäre bereits seine vierte WM. Rodriguez ist schon so lange dabei, dass er den Übernamen «der ewige Rodriguez» verpasst bekam. Wie lange will der «ewige Rodriguez» denn noch weiter spielen? «Wie lange es geht, weiss ich nicht. Aber so lange wie möglich, ich liebe den Fussball. Er ist meine Leidenschaft. Derzeit fühle ich mich sehr gut. Ich hoffe, dass dies noch lange so bleibt.»