Pele kritisiert Messi: «Hat nur einen Trick auf Lager»

6.12.2018 - 15:16, tbz

Pelé sieht sich selbst als besseren Fussballer als Lionel Messi.
Bild: Getty

Die Diskussion um den Titel des «Besten Fussballspieler aller Zeiten» ist beendet. Messi hat nämlich nur einen Trick auf Lager. Das zumindest behauptet die brasilianische Fussballlegende Pelé.

Es ist eine der meistgeführten Diskussionen im Fussballsport: Wer ist der beste Spieler aller Zeiten? Kandidaten gibt es einige, aber der Name Lionel Messi fällt fast zwangsläufig. Oder?

Nicht so bei Pelé. Selbstredend, der dreifache brasilianische Weltmeister gehört ebenfalls zu den heissesten Anwärtern auf den Ehrentitel des besten Fussballspielers aller Zeiten. Aber Messi sieht er nicht wirklich als Konkurrenten. «Messi hat nur einen Trick auf Lager. Wie kann man einen Vergleich anstellen zwischen jemandem, der den Ball gut köpft, mit links und mit rechts abschließen kann und jemandem, der nur mit einem Bein schießen kann, nur diese eine Fähigkeit hat und den Ball nicht gut köpfen kann?», rätselte Pelé gemäss «Bild» in einem Interview in Brasilien.

Lionel Messi nach seinem «einzigen» Trick, dem Tore-Schiessen.
Bild: Getty

Er selbst versteht sich offenbar als kompletten Fussballer, denn er sagt: «Um sich mit Pelé messen zu können braucht es jemanden, der gut mit links und rechts schiessen kann und Kopfballtore erzielt.»

Pelé äusserte sich zudem über den Vergleich zwischen Messi und dessen Landsmann Maradona: «Meiner Meinung nach ist Mardona einer der besten Spieler überhaupt. War er besser als Messi? Ja, viel besser. Auch Beckenbauer und Cruyff waren besser. Das waren alles exzellente Spieler.»

Offenbar kategorisiert Pelé die meisten Fussballer ohne Probleme. Der 78-Jährige ist sich nämlich auch sicher, dass Neymar ein «besserer Spieler» als sein französischer Teamkollege Kylian Mbappé ist.

Was man Pelé sicherlich nicht absprechen kann: Er war selber ein unglaublich guter Fussballer und wurde von der Fifa zum «Weltfussballer des 20. Jahrhunderts» ausgezeichnet. Das Internationale Olympische Komitee krönte ihn zudem zum «Sportler des Jahrhunderts».

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