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Jetzt meldenKurz vor der Abreise in die USA bleibt Breel Embolo mit einer ungültigen Reisegenehmigung in der Kontrolle hängen. SFV-Präsident Peter Knäbel schildert bei blue Sport, wie der Verband den komplizierten Visa-Prozess bewältigte.
Am Dienstag vor einer Woche kann Embolo nicht mit seinen Teamkollegen in die USA reisen. Der Grund: Seine elektronische Reisegenehmigung (ESTA) ist ungültig, nachdem lange Zeit der Status auf grün war.
«Es ist natürlich keine schöne Situation, in der man sich befindet. Mein Job ist es, trotzdem nach Lösungen zu suchen und so schnell wie möglich zu versuchen, Breel rüberzubringen», meint SFV-Präsident Peter Knäbel.
Der Nati-Stürmer musste bei der US-Botschaft in Bern ein Visum beantragen. «Zur Botschaft musste er ganz alleine hin», sagt Knäbel und ergänzt, dass der Rennes-Profi also den Antrag ohne Hilfe von SFV-Leuten habe ausfüllen müssen. «Ich habe ihn in dieser Zeit sehr relaxt empfunden, das hilft sicher», resümiert der Deutsche.
«Innert kürzester Zeit konnten wir diesen Visa-Prozess machen», erläutert der 59-Jährige. Am Donnerstagabend erhält Embolo das finale ‹Go› – ihm wird das Visum ausgestellt. Am Freitag stösst er endlich zur Mannschaft in San Diego.
«Er ist jetzt acht Tage vor dem ersten Spiel hier. Wenn man ihn trainieren sieht, weiss man – jetzt gilt der Sport», hält Knäbel fest. Er glaubt also nicht, dass die Geschichte irgendwelche Spuren hinterlassen hat.
Ob man aufgrund der Akte Embolos – der 29-Jährige wurde kürzlich wegen einer Drohung verurteilt – seinen Status nicht hätte proaktiver abklären müssen, will Andy Böni, Chefredaktor von blue Sport, wissen. «Der ganze Prozess ist überwacht worden, den Status kann man ansehen. Als am Flughafen plötzlich sein Status geändert hat, ist es dann darum gegangen, das Beste aus der Situation zu machen.»
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