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Bradley Barcola im FCSG-Trikot.
Imago/KI
Bradley Barcola gehört heute zu den Stars von Paris Saint-Germain und der französischen Nationalmannschaft. Doch beinahe hätte seine Karriere einen ganz anderen Verlauf genommen: Peter Zeidler verrät, dass der Flügelspieler Anfang 2023 kurz vor einem Wechsel zum FC St. Gallen stand.
Von 2018 bis 2024 war Peter Zeidler in der Ostschweiz tätig. Der Deutsche verkörperte gemeinsam mit Präsident Matthias Hüppi und Sportchef Alain Sutter den FC St. Gallen.
Beim Duell zwischen Frankreich und Senegal ist der ehemalige Französischlehrer bei SRF als Experte eingeladen. Dort verriet der frühere FCSG-Coach – der heute bei Liga-Konkurrent GC unter Vertrag steht –, dass Bradley Barcola fast in St. Gallen landete. Der Franzose traf als Joker beim WM-Auftakt Frankreichs gegen Senegal zum zwischenzeitlichen 2:0.
«In St. Gallen waren wir damals stolz. Wir waren im Januar 2023 im Trainingslager. Barcola war da bei Olympique Lyon noch ein junger Spieler ohne Spielpraxis. Dann wollten wir ihn ausleihen – es war alles klar», hält Zeidler fest. «Aber just in dem Moment haben sich andere verletzt (unter anderem Alexandre Lacazette – Anm.d.Red.) und er hat gleich Tore gemacht», bedauert der 63-Jährige. Barcolas Marktwert vor seiner Leistungsexplosion lag gemäss Transfermarkt bei 2 Millionen Euro.
So sei das Talent ein halbes Jahr später in Paris gelandet. PSG zahlte für den damals 20-Jährigen fast 50 Millionen Euro. Im Nachhinein war der trickreiche Flügelspieler sein Geld (aktueller Marktwert liegt bei 80 Millionen Euro) wert. Zweimal gewann Barcola mit den Hauptstädtern die Champions League, in 152 Partien schoss er 39 Tore und lieferte 37 Vorlagen.
«Ich habe immer noch seine Nummer.», so Zeidler. «Schade. Wahrscheinlich hätte er bei uns in St. Gallen auch Tore gemacht», scherzt er.