Pogba offenbar kurz vor Abgang bei Manchester United

jar

10.12.2020

LEIPZIG, GERMANY - DECEMBER 08: (BILD ZEITUNG OUT) Paul Pogba of Manchester United looks on during the UEFA Champions League Group H stage match between RB Leipzig and Manchester United at Red Bull Arena on December 8, 2020 in Leipzig, Germany. (Photo by Mario Hommes/DeFodi Images via Getty Images)
Paul Pogba und Manchester United – ein Happy End wird es wohl nicht mehr geben.
Bild: Getty

Nachdem sein Berater Mino Raiola bereits vor einigen Tagen verraten hatte, dass Paul Pogba in Manchester nicht mehr glücklich sei, befeuert eine englische Zeitung nun die Wechselgerüchte um den Franzosen.

Zum wiederholten Mal stand Paul Pogba am Dienstag bei der Pleite in Leipzig nicht in der Startelf von Manchester United und kam erst in der 61. Minute ins Spiel. Er holte danach nicht nur den Penalty zum 1:3 heraus, sondern verkürzte dann auch noch höchstpersönlich auf 2:3 (Endresultat).

Wie die «Daily Mail» nun berichtet, kam es nach dem Champions-League-Aus zu einem innigen Gespräch zwischen dem 27-Jährigen und Trainer Ole Gunnar Solskjaer. Pogba habe dem Coach mitgeteilt, dass er die «Red Devils» verlassen wolle.

Eine Rückkehr zu Juventus werde laut der Zeitung immer wahrscheinlicher. Denn auch Manchester United soll sich aufgrund der vertraglichen Situation nicht grossartig gegen den Abgang des Weltmeisters von 2018 wehren – Pogbas Vertrag läuft noch bis 2022, einen ablösefreien Wechsel will der englische Rekordmeister unbedingt verhindern.

Pogba bereits im Januar weg?

So könnte es bereits in drei Wochen, wenn das Winter-Transferfenster öffnet, zum Transfer kommen. Pogbas Berater Mino Raiola liess bereits Anfang Woche aufhorchen, als er der italienischen Zeitung «tuttosport» sagte, Pogba sei in Manchester nicht mehr glücklich und brauche eine Luftveränderung.



«Ich denke, die beste Lösung für Pogba und United wäre es, wenn er in der nächsten Transferperiode wechselt», so Raiola. «Wenn nicht, weiss der Klub, dass er einen ablösefreien Abgang riskiert, denn er wird seinen Vertrag nicht verlängern.»

Knackpunkt dürfte am Ende des Tages das liebe Geld sein. United will für Pogbas Verkauf offenbar einen Grossteil der 105 Millionen Euro, die man Juve 2016 für den Mittelfeldspieler gezahlt hatte, zurückhaben. In Zeiten von Corona allerdings kaum vorstellbar, dass die Turiner einen solchen Betrag in einen Spieler investieren wollen, der in anderthalb Jahren ablösefrei zu haben ist.

Zurück zur StartseiteZurück zum Sport