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Rassistische Beleidigungen gegen Manuel Akanji – BVB reagiert

jar

13.11.2020

BVB-Verteidiger Manuel Akanji wurde nach dem Spiel gegen Bayern rassistisch beleidigt.
Bild: Getty

Rassismus ist und bleibt auch im Fussball trauriger Alltag. Neuestes Opfer ist Nati-Spieler Manuel Akanji. 

Erst vor wenigen Wochen hatte Breel Embolo rassistische Nachrichten, die er in den sozialen Medien erhalten hatte, veröffentlicht und damit auf das noch immer bestehende Problem im Fussball und der Gesellschaft aufmerksam gemacht.

Nun wurde offenbar ein nächster dunkelhäutiger Schweizer in den sozialen Medien übel beschimpft. Wie Borussia Dortmund am Donnerstagabend mitteilt, wurde Manuel Akanji am letzten Wochenende nach der 2:3-Niederlage des BVB im Topspiel gegen Bayern München auf Instagram rassistisch beleidigt. 

Dortmund reagiert mit einem Foto, das 28 BVB-Spieler zeigt, die kniend ein Herz formen. «Für uns ist es nicht nur ein weiterer Vorfall in diesen Tagen, in denen es national und international Anfeindungen gegen Fussballspieler unterschiedlichster Vereine und Ligen gibt. Die tatsächliche Zahl rassistischer Beleidigungen im Sport dürfte sogar noch deutlich höher sein, oftmals finden derlei Vorfälle aber keine Öffentlichkeit», schreibt der BVB auf seiner Website.

Und weiter: «Wir werden auch künftig nicht aufhören, solche Anfeindungen öffentlich zu machen, unsere Spieler und betroffene Fans zu schützen und weiterhin konsequent gegen Rassismus im Fussball und in unserer Gesellschaft zu kämpfen.»

Akanji, der in den nächsten Tagen mit der Nationalmannschaft versucht, den Abstieg aus der Nations League A zu verhindern, teilte derweil auf Instagram das Video der Schweizer Nati mit Botschaften im Kampf gegen Diskriminierung und Rassismus. 

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