Vor den Testspielen gegen Deutschland und Norwegen spricht Nati-Star Remo Freuler an einer Medienkonferenz über die Vorfreude aufs «Derby» gegen den grossen Nachbarn, seine ungewisse Zukunft und die WM.
293 Spiele hat Remo Freuler bereits in der Serie A absolviert. Der Rekord von Stephan Lichtsteiner als Spieler mit den meisten Einsätzen in Italiens Fussball-Oberhaus ist nur noch acht Partien entfernt. Genau acht Spiele sind in dieser Serie-A-Saison noch zu spielen. Gut möglich also, dass Freuler den Rekord des Ex-Nati-Kollegen Lichtsteiner egalisiert – und dann Italien verlässt?
Freulers Vertrag bei Bologna läuft im Sommer aus. Was danach kommt, sei völlig offen, erklärt der 33-Jährige am Mittwoch an der Medienkonferenz im deutschen Horben. «Ich weiss es selber noch nicht. Ich habe einige Pläne, aber was genau passiert, wird sich im Sommer zeigen.»
Seit 2016 spielt Freuler in der Serie A – mit Ausnahme von einem Jahr bei Premier-Ligist Nottingham (Saison 2022/23). «Ich bin nicht abgeneigt, in Italien zu bleiben, aber ich schaue mir alle Optionen an», sagt er. Nur eines ist sicher: «Eine Rückkehr in die Schweiz kann ich mir momentan nicht vorstellen.»
Freuler wünscht sich Italien als vierten WM-Gruppengegner
Seine Verbundenheit mit Italien ist gross. So wünscht sich Freuler auch, dass die Azzurri die WM-Playoffs überstehen und sich nach 2014 endlich wieder einmal für eine Weltmeisterschaft qualifizieren können. «Ich hoffe, dass wir in den USA gegen sie spielen können.»
Es wäre das zweite Gruppenspiel für die Schweiz an der WM. Der Auftakt erfolgt am 13. Juni gegen Katar. Freuler gibt sich jetzt schon optimistisch: «Es wird wichtig sein, gut ins Turnier zu starten, damit wieder eine Euphorie entfacht werden kann. Ich denke, dann ist einiges möglich für uns.» Zum Gruppen-Abschluss trifft die Schweiz dann noch auf Kanada.
Vorfreude aufs «Derby» gegen Deutschland
Jetzt stehen aber zunächst einmal die Testspiele gegen Deutschland und Norwegen auf dem Programm. Auf das Duell gegen die Deutschen am Freitag freut sich der Mittelfeldspieler ganz besonders: «Es ist wie ein Derby für uns. In der Vergangenheit hatten wie sehr gute und intensive Duelle gegen sie. Das wird sicher auch am Freitag so sein.»
An der EM 2024 in Deutschland holte sich die Schweiz beinahe den Sieg, erst in der Nachspielzeit konnten die Gastgeber noch ausgleichen. Freuler: «Wir haben gezeigt, dass wir mit den Top-Teams auf Augenhöhe sind. Ich denke, das wird auch am Freitag so sein, wir werden uns sicher nicht verstecken.»
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Das Programm der Schweizer Nati
- Montag, 23. März: Zusammenzug in Horben DE
- Donnerstag, 26. März: Abreise nach Basel
- Freitag, 27. März, 20:45 Uhr: Testspiel Schweiz – Deutschland in Basel
- Montag, 30. März: Abreise nach Norwegen
- Dienstag, 31. März, 18:00 Uhr: Testspiel Norwegen – Schweiz in Oslo