Fehler gefunden?
Jetzt meldenFehler gefunden?
Jetzt meldenDu hast die WM-Spiele von Donnerstagnacht verschlafen? Kein Problem! Wir halten dich auf dem Laufenden.
Australien steht zum dritten Mal nach 2006 und 2022 in der K.-o.-Phase einer Fussball-WM. Den Socceroos reichte eine müde Nullnummer gegen Paraguay, um als Zweiter der Gruppe D das Ticket für die Zwischenrunde zu lösen. Wie die Australier beendeten auch die Südamerikaner die Vorrunde mit vier Punkten und haben damit gute Chancen, sich als einer der besten acht Gruppendritten für das Sechzehntelfinale zu qualifizieren.
Im zweiten Spiel der Gruppe liegen sich die Türken am Ende in den Armen. Quasi mit dem Schlusspfiff erzielt Kaan Ayhan das 3:2 und jubelt, als hätte er sein Team gerade eine Runde weitergeschossen. Doch weit gefehlt. Sportlich gab es für die USA nichts zu verlieren und die Türkei nichts zu gewinnen. Der Gastgeber stand vor der Partie bereits als Gruppensieger fest, die Türken wussten schon vor dem Anpfiff, dass sie nicht mehr weiterkommen können. So kann man sich stilvoll von der grossen Bühne verabschieden! Die USA treffen im Achtzehntelfinal auf Bosnien-Herzegowina.
Deutschland steht in der Gruppe E bereits vor dem letzten Spiel als Gruppensieger fest. So gesehen ist die 1:2-Niederlage gegen Ecuador eigentlich nur ein Warnschuss. Wie die Niederlage zustande kam, fasst das deutsche Boulevard-Blatt «Bild» kompakt zusammen.

Screenshot: Bild.de
Falls sie sich fragen, weshalb das Deutschland-Tor nicht hätte zählen dürfen? Dazu reicht ein Blick auf ein Foto, das ca. zwei Sekunden vor dem Tor geschossen wird. Pavlovic trifft seinen Gegenspieler mit dem Fuss am Kopf. Schiedsrichter-Experte Sascha Amhof spricht bei «SRF» Klartext: «Es war für mich ein sonnenklares Foul. Zwei Dinge sind dabei entscheidend: Die Schiedsrichterin hat eine gute Sicht auf die Szene. Sie muss das sehen und entsprechend sanktionieren. Und dann gibt es den VAR: Wo dieser war, ist mir schleierhaft.»

AP
Ob Deutschland wirklich schon bald raus ist? Mal abwarten. Schliesslich war es die erste Niederlage nach zuvor elf Siegen am Stück. Und während Deutschland schon vor dem Spiel als Gruppensieger feststand, spielte Ecuador mit dem Messer am Hals und kämpfte bis zur letzten Sekunde ums Überleben.
Besonders emotional war der Sieg für Ecuador-Trainer Sebastián Beccacece. Nach dem 0:0 gegen Curaçao wollten ihn die Fans loswerden, die Sprechgesänge waren vernichtend. Nach dem Sieg gegen Deutschland findet er sich am anderen Ende der Skala wieder.
Only football can bring out these emotions pic.twitter.com/NoKasctNe0
— World Cup 2026 Daily (@TotalFootball) June 25, 2026
Die Elfenbeinküste sichert sich derweil mit einem souveränen 2:0-Sieg gegen Curaçao Platz 2. Nicolas Pépé avancierte mit einem Doppelpack zum Matchwinner für die Ivorer.
Der Meteorologe Mike Nicco vom lokalen Fernsehsender KCTV5 schätzte die Wahrscheinlichkeit einer unwetterbedingten Spielunterbrechung auf 80 Prozent. Diese Unterbrechung könne sich mehrere Stunden hinziehen, sagte er dem niederländischen Sender SBS 6. Die grösste Bedrohung seien Gewitter, fügte Nicco an. Am Ende gibt es nur drei Unterbrechungen, alle geplant: Hydration Break 1, Halbzeitpause, Hydration Break 2.
Ein Sturm zog dennoch auf, verkleidet in orangefarbenen Shirts – und so steht es nach etwas mehr als sechs Minuten bereits 2:0 für die Niederlande. Am Ende gewinnt die Elftal 3:1 und sichert sich den Gruppensieg. Japan spielt gegen Schweden 1:1 und verteidigt Platz 2 – aber auch die Skandinavier sind weiter.
Möglich, dass Schweden am Ende im Sechzehntelfinal das einfachste Los zieht. Denn die Niederlande trifft auf Marokko und Japan bekommt es mit Brasilien zu tun. Wir meinen: Das ist bereits Viertelfinal-Niveau!

Elftal-Coach Ronald Koeman vor schwieriger AUfgabe.
www.imago-images.de
Derweil spielt Tunesien eine WM des Grauens. Nach dem 1:5 gegen Schweden wird der Trainer entlassen. Doch merklich besser wird es nicht. Gegen Japan setzt es eine 0:4-Klatsche ab und gegen die Niederlande darf man sich glücklich schätzen, dass es am Ende nur 1:3 steht.