Nati-Star gewährt selten intime Einblicke Rodriguez und seine Familie empfangen blue Sport zuhause in Sevilla

Michael Wegmann und Manuel Rupp aus Sevilla

17.3.2025

Ricardo Rodriguez: Mein Leben und der Fussball

Ricardo Rodriguez: Mein Leben und der Fussball

Als Baby kämpfte er ums Überleben, nun ist er Schweizer WM- und EM-Rekordspieler. Ricardo Rodriguez empfängt blue Sport in Sevilla, wo er mit Nicole und den Söhnen Santiago und Crus zu Hause ist, und redet über sein Leben.

17.03.2025

Exklusiv: Nati-Verteidiger Ricardo Rodriguez öffnet seine Haustüre in Sevilla und erzählt vom Leben abseits des Platzes mit seiner Partnerin Nicole und den Söhnen Santiago (3) und Cruz (8 Monate). 

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Michael Wegmann und Manuel Rupp aus Sevilla

Keine Zeit? blue News fasst für dich zusammen

  • Für gewöhnlich trennt Ricardo Rodriguez Berufsleben und Privates strikt. Für einmal macht er eine Ausnahme. Der Nati-Star empfängt blue Sport exklusiv zuhause in Sevilla.  
  • Dabei gibt Rodriguez Einblicke in sein Familienleben und redet über sein neues Leben mit seiner langjährigen Partnerin Nicole und ihren gemeinsamen Söhnen Santiago (3) und Cruz (8 Monate). 
  • Ab heute ist Papi Rodriguez für ein paar Tage weg. Er rückt ins Nati-Camp im portugiesischen Faro ein. Die Partien gegen Nordirland und Luxemburg wären seine Länderspiele Nummer 126 und 127. 

Egal, ob beim anziehen oder beim spielen, derzeit hat Nati-Star Ricardo Rodriguez (32) bei seinem dreijährigen Sohn Santiago einen schweren Stand.

Als blue Sport die Familie Rodriguez in Sevilla besucht, will Santiago alles lieber mit seiner Mutter Nicole machen. Der Sevilla-Verteidiger nimmt's gelassen. «Ich habe derzeit einen schweren Stand. Wenn er so ist, wie ich als Kind gewesen bin, dürfte dies noch ein wenig dauern. Ich war ein extremes Mami-Kind», sagt Rodriguez und schmunzelt.

Seit kurzem ist die Rodriguez-Familie zu viert. Just am EM-Finaltag, dem 14. Juli 2024, hat Santiago ein Brüderchen bekommen. Auch wenn Cruz meistens «ruhig und zufrieden» sei, sagt Rodriguez, sei es schon ein grosser Unterschied, wenn man plötzlich zwei Buben zuhause habe. «Nicole und ich schlafen weniger und bei uns ist eigentlich nonstop was los.»

«Nicole macht das meiste, dafür bin ich sehr dankbar»

Aber beklagen will er sich nicht, im Gegenteil. «Ich liebe es, wenn etwas läuft.» Rodriguez hilft zuhause mit, mal hier, mal da. So viel wie es sein Job als Profifussballer mit all den Reisen und Hotelübernachtungen denn zulässt. «Ich unternehme viel mit den Jungs und helfe auch zuhause», sagt er, «aber ich muss ehrlich sein: Nicole macht das meiste bei uns – und dafür bin ich ihr sehr dankbar».

Dass sein Papi Wochenende für Wochenende gegen die grössten Weltstars wie Mbappé oder Vinicius spielt, interessiert den dreijährigen Santiago noch nicht gross. So bekommt er den 2:1-Erfolg gegen Real Madrid an diesem Samstagabend im März in der Loge unter dem Stadiondach nicht gross mit, lieber spielt Klein-Rodriguez mit Kindern von Papis Teamkollegen oder widmet sich den Schokoladen-Keksen.

Auch zuhause ist der Fussball derzeit nicht Santiagos liebstes Spielzeug. Wo ist das Fussballfieber, welches Ricardo und seine Brüder Roberto und Francisco schon als kleine Buben gepackt hat? «Vielleicht kommt es noch», sagt Rodriguez und lacht, «derzeit spielt Santiago aber am liebsten mit Tieren oder will mit mir kämpfen. Das ist doch gut so, er soll einfach Spass haben und machen, was er will. Ich werde die Jungs immer unterstützen».

«Wir haben hier unsere Ruhe, genug Platz und einen Pool»

Die Familie wohnt in einem Haus in Sevilla – nicht im Zentrum, sondern ein wenig ausserhalb. «Wir haben hier unsere Ruhe, genug Platz und auch einen Pool.» Dieser wird vor allem im Sommer benutzt, wenn es in Sevilla richtig heiss werden kann. 

Die Familie fühlt sich pudelwohl. «Es ist eine wunderschöne Stadt», sagt Rodriguez, «eigentlich scheint immer schon am Morgen die Sonne, wenn wir aufstehen. Das ist sehr angenehm».

Einzig beim Essen mussten Nicole und er ein bisschen Abstriche machen. Der Vergleich, nach sieben Jahren in Mailand und Turin, ist aber auch nicht ganz fair. Denn die beiden lieben die italienische Küche.


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