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Jetzt meldenCristiano Ronaldo schiesst Al-Nassr am Dienstagabend traumhaft zum wichtigen Sieg im Meisterrennen. Mehr gefeiert als das Tor wird aber Ronaldos Jubel.
Cristiano Ronaldo hält die Meisterhoffnungen von Al-Nassr am Leben. Der neunfache Meister Saudi-Arabiens dreht einen 0:2-Rückstand. Superstar Ronaldo schiesst seine Farben in der 59. Minute nach einem 0:2-Rückstand traumhaft in Front und sorgt mit dem 3:2 für die Entscheidung.
Für mehr Begeisterung als sein Tor sorgt die Jubel-Geste des 38-jährigen Portugiesen. Ronaldo lässt seine typische «Siuu»-Zelebration mal bleiben und verneigt sich stattdessen vor Allah.
Spieler wie Mohamed Salah oder Sadio Mané haben bereits Tore so zelebriert. Diese Geste von einem Nicht-Muslimischen-Spieler wie Ronaldo zu sehen, ist ein seltener Anblick. Fans und Team-Kollegen feiern ihren Stürmer.
Einige Fans zeigen sich in den sozialen Medien jedoch irritiert über Ronaldos Jubel. Hat er etwa die Religion gewechselt? Ronaldo ist ein gläubiger Mensch und vertritt den römisch-katholischen Glauben. Eine offizielle Mitteilung bezüglich eines Wechsels von Ronaldos Religion gibt es nicht.
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Zum Spiel selbst meint Ronaldo: «Mit 0:2 hinten zu liegen ist sehr schwer, aber wir haben bis zum Schluss daran geglaubt und drei Tore geschossen. Herzlichen Glückwunsch an die Mannschaft und die Fans, die heute grossartig waren.»
Allzu grossartig scheint das Saudi-Arabien-Abenteuer in den Augen Ronaldos jedoch nicht zu sein. Erst am Dienstag machten Schlagzeilen die Runde, dass Ronaldo im Wüstenstaat nicht mehr glücklich sei – und dies, nachdem er erst im Januar zu Al-Nassr wechselte.
Nach dem Spiel gibt Ronaldo von seiner Unzufriedenheit aber kein bisschen preis. Ganz im Gegenteil: CR7 lobt das Land und die Liga in den höchsten Tönen: «Die Menschen in Saudi-Arabien sind wunderbar.» Auch die Liga werde besser und besser und eines Tages wird diese «einer der Top 5 Ligen der Welt sein.» Die Liga habe ein riesiges Potenzial, brauche aber Zeit, Spieler und Infrastruktur.
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Mit dem wichtigen 3:2-Sieg über Al-Shabab bleiben Ronaldo und Co. im Rennen um die Meisterschaft. Zwei Runden vor Saisonschluss liegt Al-Nassr drei Punkte hinter Meister Al-Ittihad – aus eigener Kraft ist der Titelgewinn zwar nicht mehr möglich, Al-Ittihad darf sich aber keinen Ausrutscher erlauben. Denn Al-Nassr lauert auf den zehnten Meistertitel der Vereinsgeschichte.
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