
Nach dem 2:1 im Hinspiel setzt es für St.Gallen eine 0:5-Niederlage ab.
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Der FC St. Gallen verpasst in Lissabon den Exploit. Die Ostschweizer müssen sich beim 38-fachen portugiesischen Meister Benfica Lissabon mit 5:0 geschlagen geben und setzen ihre Europacup-Qualifikation in der Conference League fort.
Mit dem 2:1 aus dem Hinspiel im Rücken durfte der FCSG davon träumen, dem europäischen Schwergewicht im bestens gefüllten Estadio da Luz ein Bein zu stellen. Doch Benfica zeigte sich im Vergleich zum Gastspiel in St. Gallen deutlich besser und suchte viel konsequenter und schneller den Weg vor das gegnerische Tor. Das zahlte sich schon nach gut zehn Minuten aus. Ein langer Einwurf, ein intelligenter Pass und ein gelungener Abschluss bedeuten das 1:0 von Benfica durch den griechischen Topskorer Vangelis Pavlidis.
Immer wieder rollten danach die portugiesischen Angriffswellen Richtung Tor von St. Gallens Ersatzkeeper Lukas Watkowiak, der den verletzten Lawrence Ati Zigi ersetzte. Der jeweils bei den Ostschweizern im Cup eingesetzte deutsche Goalie parierte zweimal stark, bevor nach der Pause die Entscheidung fiel.
Pavlidis schlug in der 55. Minute nach einer schönen Kombination ein zweites Mal und in der 66. Minute ein drittes Mal zu. Weil zwischen dem 0:2 und dem 0:3 St. Gallens Verteidiger Jozo Stanic mit Gelb-Rot vom Platz flog, waren die Chancen auf ein Weiterkommen des Schweizer Cupsiegers nach dem dritten Gegentor kaum mehr vorhanden. Benfica konnte unbeschwert kombinieren: Pavlidis krönte seine Vorstellung mit seinem vierten Tor in der 74. Minute mittels Penalty, und Clément Lenglet traf in der 82. Minute zum Schlussstand.
Für St. Gallen war gegen dieses stark aufspielende Benfica nichts zu holen, auch wenn das Team von Enrico Maassen aufopferungsvoll verteidigte. Nach vorne gelang aber zu wenig, zu selten konnte die Offensive der Defensive etwas Entlastung verschaffen. Die besten St. Galler Torchancen hatten Aliou Baldé mit einem Pfostenschuss kurz vor der Pause und Leon Frokaj (63. und 85.).
Weiter geht es für den FCSG nun eine Europacup-Stufe tiefer. In der 3. und vorletzten Qualifikationsrunde für die Conference League geht es am 6. und 13. August gegen den 21-fachen moldawischen Meister Sheriff Tiraspol.
Die Partie ist aus und so findet auch der Ticker ein Ende. Danke fürs Mitlesen und einen schönen Abend.
Das Wunder von Lissabon bleibt aus. Der FC St.Gallen verliert gegen Benfica 0:5 und muss nach dem 2:1-Sieg aus dem Hinspiel die Europa-League-Träume für eine Saison begraben. Die St.Galler starteten mutig und frisch in die Partie, danach wurde Benfica stärker und stärker. Mit der gelb-roten Karte für Abwehrturm Stanic in der 57. Minute beim Stand von 0:2 war die Messe gelesen. Benfica schoss danach drei weitere Tore.
Bis zur 55. Minute war der FCSG auf Verlängerungs-Kurs, doch die Portugiesen hatten keine Lust darauf – insbesondere Vangelis Pavlidis nicht, der heute vier Treffer verbuchte.
Frokaj kommt alleine vor Trubin zum Abschluss. Er kann links, er kann rechts am Benfica-Schlussmann vorbeischiessen. Der FCSG-Neuzugang entscheidet sich für Zweiteres – gleich doppelt. Denn der Ball geht auch neben dem Tor vorbei.
Die Espen lassen den Kopf nicht hängen. 5:0 klingt brutal, ist es auch. Aber die Ostschweizer wollen hier ein Tor – und das in Unterzahl. Frokaj zieht aus der Distanz stark ab und zwingt Trubin zur Parade. Für den Abpraller kommt. Hunziker eine Zehenspitze zu spät. Gute Aktion der St.Galler.
Benfica trifft und trifft. Clement Lenglet nimmt eine Hereingabe direkt ab und erzielt das 5:0. Watkowiak ist chancenlos.
Drei Tore bräuchte der FCSG hier noch für eine Verlängerung. Die Wettquote auf diesen Tipp sicherlich ganz ansprechend. Aktuell schaut es aber nicht nach einem St.Galler Tor aus. Benfica nach wie vor am Drücker.
St.Gallens Nummer 20 holt Benficas Nummer 20 von den Beinen. Frokaj fällt Rios im Strafraum. Pavlidis schnappt sich den Ball und erzielt vom Punkt seinen 4. Treffer.
Der VAR meldet sich: Bah stand nicht im Abseits. So zählt der Treffer und Benfica führt 3:0. Der Torschütze: Pavlidis zum Dritten.
Benfica jubelt, der Schiedsrichter hebt aber rasch die Hand und deutet an: Abseits. Bah kommt in den St.Galler Strafraum, legt den Ball gefährlich quer. Später kommt das Spielgerät zu ihm zurück, spitzelt den Ball rein und Pavlidis trifft. Aber Bah stand vor seinem zweiten Ballkontakt offenbar im Abseits.
Ach, ist das bitter für St.Gallen. Die Ostschweizer kassieren erst den zweiten Treffer und dann auch noch eine Gelb-Rote Karte. Stanic kommt gegen Sudakov zu spät und sieht die zweite Verwarnung. St.Gallen in Unterzahl.