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Nationalteam

Schweizer Gegner kennt nun alle vier WM-Zeitzonen

Luis Suarez und seine kolumbianischen Teamkollegen mussten bislang an der WM rund 5000 Kilometer mehr als die Schweiz zurücklegen

Luis Suarez und seine kolumbianischen Teamkollegen mussten bislang an der WM rund 5000 Kilometer mehr als die Schweiz zurücklegen

Keystone

Die WM 2026 wird in vier Zeitzonen gespielt. Während die Schweiz bisher immer in der gleichen geblieben ist, hat Kolumbien mit der Reise nach Vancouver das Zeitzonen-Quartett komplettiert.

Keystone-SDA

Keystone-SDA

07.07.2026, 05:00

Bei einer WM, die in drei Ländern stattfindet, sind lange Distanzen praktisch unumgänglich. Vor allem, wenn es sich um so grosse Nationen wie Kanada, USA und Mexiko handelt. Die FIFA hat bei der Erstellung des Spielplans deshalb darauf geachtet, die Gruppen auch nach Zeitzonen aufzuteilen. Im Fall der Schweizer Nationalmannschaft hat das dazu geführt, dass sie auch das fünfte Spiel an der Westküste bestreitet. Kolumbien dagegen erlebt das pure Gegenteil.

Begonnen hat die Endrunde für Kolumbien in Mexiko-Stadt und Guadalajara (beide UTC-6), ehe das letzten Gruppenspiel eine Reise an die Ostküste nach Miami (UTC-4) bereithielt. Nach Kansas City (UTC-5) im Sechzehntelfinal steht nun der Achtelfinal in Vancouver (UTC-7) an, womit das Team auch die übriggebliebene Zeitzone abhaken kann.

Insgesamt kommt Kolumbien auf rund 12'600 Reisekilometer, die seit der Ankunft im Basecamp in Guadalajara zurückgelegt wurden. Berechnet wurden dabei stets die Luftlinien. Das sind etwa 5000 Kilometer mehr als bei der Schweiz. Besonders lang war die letzte Reise von Kansas City nach Vancouver (2530 km), während die Schweiz nach dem Sechzehntelfinal in Vancouver bleiben konnte.

Natürlich merke man mit jedem Spiel die Belastung, welche die vielen Ortswechsel mit sich bringe, sagte Kolumbiens Stürmer Luis Suarez. «Aber wir sind Profis. Wir haben mit maximaler Intensität trainiert, um genau für diese Anforderungen gerüstet zu sein.» Auf Schweizer Seite hielt Dan Ndoye nach dem letzten Spiel in Vancouver fest, dass er es begrüsse, zwischen Sechzehntel- und Achtelfinal nicht reisen zu müssen. «Ich hoffe, das wird zum Vorteil für uns.»

Gewinnt die Schweiz das Duell, reist auch sie erstmals an diesem Turnier in eine andere Zeitzone: Vier Tage später fände der Viertelfinal in Kansas City statt.

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