Vor den abschliessenden Spielen in der WM-Qualifikation hat die Schweiz alles in den eigenen Händen. Im Optimalfall sichert sich die Nati das Ticket für Nordamerika schon am Samstag gegen Schweden.
Die Ausgangslage
Mit zehn Punkten aus den ersten vier Spielen steht die Schweiz an der Tabellenspitze und hat drei Punkte Vorsprung auf Kosovo. Nur noch die Kosovaren können die Nati von Platz 1 verdrängen. Heisst: Mindestens den Platz in den Playoffs hat die Schweiz schon auf sicher.
Weil die Nati (+9 Tore) das deutlich bessere Torverhältnis hat als Kosovo (-1), wäre die WM-Teilnahme fürs Team von Murat Yakin bei einem Sieg gegen Schweden am Samstag schon so gut wie sicher. Nur noch eine Kanterniederlage in Kosovo könnte die Schweiz noch am Gruppensieg hindern – sofern die Kosovaren zusätzlich auch ihr Spiel am Samstag in Slowenien gewinnen.
Die Szenarien
Die Schweiz sichert sich das WM-Ticket, wenn ...
... sie am Samstag Schweden schlägt und Kosovo in Slowenien nicht gewinnt.
... sie am Samstag gegen Schweden mindestens unentschieden spielt und Kosovo in Slowenien verliert.
... sie am Samstag nicht mehr Punkte holt als Kosovo, am Dienstag aber in Pristina nicht verliert und das bessere Torverhältnis behält.
Die Schweiz muss in die Playoffs, wenn ...
... sie am Samstag gegen Schweden weniger Punkte holt als Kosovo in Slowenien und das Duell in Pristina am Dienstag verloren geht.
... sie am Samstag gegen Schweden gleich viele Punkte holt wie Kosovo in Slowenien und das Duell in Pristina am Dienstag hoch verliert. Dann entscheidet das Torverhältnis.
Das sagt Murat Yakin
Der Nati-Trainer will den Taschenrechner noch nicht hervornehmen. «Wir wollen uns in erster Linie auf unser Spiel konzentrieren», sagt Yakin am Tag vor der Partie gegen Schweden.
Nichtsdestotrotz will er während des Spiels über das Live-Resultat der gleichzeitig stattfindenden Partie zwischen Slowenien und Kosovo informiert werden. «In der Halbzeit gucken wir mal, wie das Resultat in Slowenien aussieht. Dann können wir entsprechend reagieren», so Yakin. «Wir haben Grosses vor.»