Söldner-Check: Bürki hext überragend – Holzhacker Schär verursacht Elfer

pat

27.8.2018

Roman Bürki ist unser «Söldner der Woche».
Bild: Getty Images

Am vergangenen Wochenende hat auch die Bundesliga ihre Pforten geöffnet, somit rollt wieder in allen grossen Ligen der Ball. Welche Schweizer Söldner wussten zu überzeugen, wer fiel ab? Hier sind die Top- und Flop-3.

Top 3: Zwei bärenstarke Torhüter und ein bissiger «Wolf»

Roman Bürki (Dortmund): Nach dem 4:1-Sieg gegen RB Leipzig wird Bürki mit Lob überschüttet. Denn ohne seine Glanzparaden hätte die Partie einen ganz anderen Lauf nehmen können. Sein Auftritt war schlichtweg «Weltklasse».

Yann Sommer (Gladbach): Auch die Schweizer Nummer 1 präsentiert sich beim 2:0-Heimsieg gegen Leverkusen in glänzender Form. Er führte das Team als Captain aufs Feld und musste sich nicht geschlagen geben.

Perfekter Auftakt für Yann Sommer: Zu-Null-Sieg gegen Leverkusen.
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Renato Steffen (Wolfsburg): Beim doch eher überraschenden 2:1-Sieg gegen Schalke darf Steffen 90 Minuten durchspielen. Er überzeugte vor allem mit grossem Einsatz und mit etwas mehr Glück hätte der 1.70 Meter grosse Mittelfeldspieler sogar ein Kopfballtor erzielt. Übrigens: Steffen wird in den kommenden Tagen erstmals Papa.

Renato Steffen stoppt Schalkes Abdul Rahman Baba mit einer beherzten Grätsche.
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Flop 3: Chancentod, Sensemann und Bankdrücker

Blerim Dzemaili (Bologna): Beim 0:0 gegen Frosinone vergibt Captain Dzemaili in der 15. Minute eine Hunderprozentige. Seinen Ruf als Chancentod wird er so nicht los…

Fabian Schär (Newcastle): Das war kein Bilderbuch-Debüt von Schär: Beim 1:2 gegen Chelsea verursacht er in der 76. Minute mit seinem ungestümen Einsteigen einen Elfmeter, den Eden Hazard zum 1:0 verwertet. Drei Minuten später wird der mit Gelb verwarnte Schär aus taktischen Gründen ausgewechselt. Kaum draussen, trifft sein Teamkollege Joselu zum 1:1. Am Ende verliert Newcastle trotzdem, weil DeAndre Yedlin eine Flanke unhaltbar ins eigene Tor ablenkt.

Fabian Schär packt im eigenen Sechzehner die Sense aus: Folgerichtig gibt es Gelb für den Premier-League-Debütanten und Elfmeter für Chelsea.
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Xherdan Shaqiri (Liverpool): In der Saisonvorbereitung überzeugte Shaqiri mit ansprechenden Leistungen. Klopp hat das offenbar nicht nachhaltig überzeugt und so sass der Schweizer Natispieler zum zweiten Mal in Folge über die volle Distanz auf der Bank. Nur im ersten Saisonspiel durfte er acht Minuten mitwirken. Shaqiris Zeit dürfte aber noch kommen, sobald Liverpool auch in der Champions League im Einsatz steht und Klopp seine Topstars hin und wieder auch mal schonen wird.

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