Alles zum Nati-Auftakt SRF-Kommentator Ruefer fehlt in Nordirland, weil er Papi wird 

Michael Wegmann und Jüri Christen

21.3.2025

Sascha Ruefer muss heute für das Länderspiel gegen Nordirland passen.
Sascha Ruefer muss heute für das Länderspiel gegen Nordirland passen.
Bild: Keystone

Viel Neues zum Auftakt ins neue Jahr: Die Nati präsentiert heute Abend im Windsor Park in Belfast diverse neue Spieler und einen neuen Captain, das SRF wohl eine neue Besetzung. Das musst du zum Nati-Auftakt wissen. 

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Michael Wegmann und Jüri Christen

Ruefer wird Papi – blue Sport erfuhr: Beim ersten Länderspiel des Jahres in Belfast, der Hauptstadt Nordirlands, wird Sascha Ruefer (53) nicht vor Ort sein. Der Grund ist ein Schöner: Der SRF-Kommentator und seine Lebenspartnerin Eliane Müller (34) werden in diesen Stunden Eltern. Der SRF-Plan: Falls der Nachwuchs tagsüber auf die Welt kommen sollte, ist geplant, dass Ruefer das Testspiel ab TV von Zürich aus kommentieren wird. Falls nicht, wird Mario Gehrer seinen Platz am Mikrofon übernehmen. Es ist das erste gemeinsame Kind von Ruefer und Müller. Der TV-Mann und die Sängerin leben zusammen in Schenkon LU und betreiben die Bar Weinerei in Geuensee. Kennengelernt haben sie sich einst beruflich, später kam es zum Wiedersehen. Im März 2022 machten Müller und Ruefer ihre Liebe dann offiziell. 

Baltermia macht Freestyle – Auch Nati-Reporter Jeff Baltermia ist für einmal nicht vor Ort. Der Basler ist für SRF an der Freestyle-WM im Engadin im Einsatz. Die Interviews im Windsor Park in Belfast übernimmt Felix Renggli.  

Schokolade als Dank – 2021 schickte Murat Yakin nach dem 0:0 der Nordiren gegen Italien und der WM-Qualifikation der Nati neun Kilogramm Schokolade nach Belfast. Ein nordirischer Journalist hat die nette Geste nicht vergessen, fragt nach einem erneuten Geschenk. Yakin cool: «Ich hoffe, ihr habt die Schokolade genossen. Auf dem Platz wird es keine Geschenke geben, auch wenn es ein Testspiel ist. Der Bessere soll gewinnen.» Besser? Sollte zweifellos die Schweiz sein. Alleine der Marktwert von Gregor Kobel ist mit 40 Millionen Euro quasi so hoch wie derjenige des kompletten 26-Mann-Kaders Nordirlands (42 Mio.).

Debütanten-Ball – Heute könnten im Windsor Park gleich sechs Schweizer debütieren. Da wären Isaac Schmidt, Alvyn Sanches, Lucas Blondel, Stefan Gartenmann, Albian Hajdari, sowie Goalie Pascal Loretz. Yakin: «Ich würde am liebsten alle sehen, aber wir dürfen nur sechs Spieler wechseln. Der eine oder andere wird seine Chance bekommen, sogar von Beginn an.»

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20.03.2025

Sieglos-Serie – Ein Sieg würde der Nati-Seele sicher guttun. Der letzte liegt schon viele Monate zurück. Seit dem sensationellen 2:0 im Achtelfinal gegen Italien an der EM im Juni ist man in 7 Partien sieglos geblieben. Diese Negativserie sollte schnellstmöglich beendet werden. 

Knappe Bilanz – Ein Selbstläufer wirds gegen die Nordiren dennoch nicht. Die bisherige Bilanz in den 8 Direktduellen: 3 Siege, 3 Unentschieden, 2 Niederlagen.

Wenn wir grad beim Gegner sind, hier ein kleiner Exkurs:

Die berühmtesten Nordiren

  • George Best (Fussballer; 1946 – 2005)
  • Van Morrison (Musiker; 1945)
  • Liam Neeson (Schauspieler; 1952)
  • Betty Williams (Friedesaktivistin; 1943 – 2020)
  • Rory McIlroy (Golfer; 1989)

Freuler fraglich – Ein personelles Fragezeichen gibt es noch. Remo Freuler hat das Abschlusstraining am Donnerstagmorgen in Faro noch grippegeschwächt ausgelassen, nach Nordirland ist er dennoch mitgereist. Auch wenn es Yakin erst am Spieltag entscheiden will, die Tendenz ist klar: Der Bologna-Söldner dürfte eher nicht auf dem Matchblatt stehen.

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Neuer Captain – Die Nati als Captain aufs Feld führen wird Breel Embolo. In Absenz von Granit Xhaka trägt er die Captain-Binde. Yakin: «Dass er als Captain auflaufen wird, ist auch ein Verdienst für seine tollen Länderspiele zuletzt.» Embolo ist stolz, sagt: «Ich hätte nie geträumt, mal Captain zu sein. Granit will ja jede Sekunde spielen und das ist gut für uns. Aber jetzt fehlt er und das ist auch die Chance für andere auf dieser Position. Wir haben mit Sierro, Freuler und Zakaria da drei Spieler, die überragend sind.» 

Kaum Tore – Nur gerade 5 Törchen gelangen den Schweizern bisher gegen Nordirland. Die Torschützen: Steven Zuber und Christian Fassnacht (beide 2021), Ricardo Rodriguez (2017), sowie Quentin und Kuhn (beide 1964). Pfeifen wird die Partie übrigens der Schwede Mohammed al-Hakim, seit 2015  Fifa-Schiedsrichter.

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