Allzweckwaffe Steffen: «Vorne kann ich dem Team am meisten helfen»

SB10

26.3.2020 - 18:07

Steffen und Grossmann im Skype-Interview: «Die Familie kommt immer an erster Stelle»

Steffen und Grossmann im Skype-Interview: «Die Familie kommt immer an erster Stelle»

Teleclub bringt ab sofort jeweils zwei Athletinnen und Athleten aus unterschiedlichen Sportarten in einem Skype-Talk zusammen. Folge 2 mit Renato Steffen, Flügelflitzer Wolfsburg und Eishockey-Profi Robin Grossman von Lausanne HC.

25.03.2020

Renato Steffen musste vor dem Saisonunterbruch bei den von Verletzungen geplagten Wolfsburgern überall aushelfen, auch als Defensivkraft. Am besten sieht er sich trotzdem weiter vorne.

Der Flügelflitzer wurde vor dem Unterbruch von Wolfsburgs Trainer Oliver Glasner angesichts der vielen Ausfälle auf verschiedenen Positionen aufgestellt. Der Linksfüsser fand sich manchmal auf der rechten Seite wieder und spielte dort auch schon als Aussenverteidiger. 

Für den 28-Jährigen eine Umstellung, wie er gegenüber «Bild» verrät: «Die Position auf der Aussenbahn habe ich voll und ganz verinnerlicht. Auf den Seiten fühle ich mich zu Hause.»

Renato Steffen gesteht: «Ich habe ein bisschen gebraucht, den Spass am Verteidigen zu finden. Meine Lieblingsposition bleibt aber vorne. Ich glaube, da kann ich der Mannschaft am meisten helfen.»

Steffen will an seine gute Form anknüpfen

Der 10-fache Natispieler, der auch beim Singen eine gute Figur abgibt, war zuletzt in toller Form. Der Aargauer buchte in den letzten acht Liga-Spielen vier Tore und ein Assist. «Ich bin schon enttäuscht über den Cut. Ich war zuletzt gut drauf, habe gute Spiele gemacht auf den verschiedenen Positionen. Ich hoffe, dass ich weiter auf diesem Level bin, wenn es irgendwann wieder losgeht.»



Weil es in der Bundesliga rein theoretisch bereits Anfang April wieder zur Sache gehen könnte, nahmen die «Wölfe» den Trainingsbetrieb bereits am Montag wieder auf – unter erschwerten Bedingungen.



Der Familienvater findet es toll, dass er wieder auf den Platz stehen kann, wie er im Doppel-Interview mit Eishockeyprofi Robin Grossmann erklärt (Video oben): «Jeder ist froh, dass er nicht immer daheim rumsitzen muss und wieder mal nach draussen kommt.»

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