Shaqiri spielt wider Erwarten und verliert – Salah bucht fünf Mal!

SDA

17.3.2018 - 18:14

Brilliert im Abendspiel gegen Watford: Mohammed Salah.
Source: Keystone

Gegen die Griechen steht Xherdan Shaqiri der Schweiz nächste Woche nicht zur Verfügung. Bei Stoke City hingegen ist er mitten im zähen Kampf gegen den Fall in die Zweitklassigkeit unverzichtbar.

Stoke City taumelt in der Premier League. Den Potters droht zehn Jahre nach der Promotion der Scherbenhaufen. Gegen Wayne Rooneys Everton resultierte trotz akzeptabler Leistung und nach früher Unterzahl ein 1:2. Gleichentags setzte sich mit Crystal Palace ein direkter Konkurrent auswärts gegen den Aufsteiger Huddersfield 2:0 durch. Roy Hodgson, 70-jährig mittlerweile, einst mit der Schweiz und England an mehreren WM- und EM-Endrunden engagiert, hatte die Londoner punktelos am Abgrund übernommen, inzwischen lotste er sie über den Trennstrich.

Die Tendenz in Stoke-on-Trent ist und bleibt dagegen negativ. Der schottische Coach Paul Lambert ist bereits unter Druck geraten. Einem erfolgreichen Auftakt folgten vier Remis und drei Fehltritte, in der Tabelle ist die City auf den vorletzten Platz abgesackt.

Shaqiri setzt die Prioritäten

Xherdan Shaqiri gehörte im Schneetreiben wider Erwarten zur Startformation der Einheimischen. Für den anstehenden Griechenland-Trip mit dem Nationalteam und den Test gegen Panama liess sich der 26-Jährige dispensieren. Er sei angeschlagen und müde, übermittelte der aktuelle SFV-Topskorer am Mittwoch im Rahmen eines Telefonats Vladimir Petkovic, worauf der Schweizer Nationaltrainer im Aufgebot für das Camp in Athen und in Luzern auf Shaqiri verzichtete.

Shaqiri sei in ärztlicher Behandlung gewesen und habe in den Tagen vor dem Heimspiel gegen Everton nicht trainieren können, meldete der Verband am Freitag. Der Spieler habe vor, sich während der Länderspielpause von den Wadenbeschwerden zu erholen.

Angesichts der heiklen Situation in der Meisterschaft hat Shaqiri das persönliche Programm offenkundig vollumfänglich auf seinen englischen Arbeitgeber ausgerichtet. Dort ist er mit sieben Treffern und sechs Assists im Finish unverzichtbarer als unter der griechischen Sonne.

Salah und die Torflut

«Sensationeller Salah!», jubelte nicht nur der euphorisierte BBC-Korrespondent. Der frühere Basler ist in der Tat in grossartiger Form. Mit vier Treffern führte der überragende Liga-Topskorer das drittklassierte Liverpool zur 5:0-Gala gegen Watford. Afrikas Fussballer des Jahres schreibt bei den Reds Geschichte. Mit 36 Treffern, 28 davon in der Meisterschaft, ist der Ägypter in seiner ersten Liverpooler Saison erfolgreicher als jeder andere Debütant in der 125-jährigen Klubgeschichte der Merseysider.

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