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Jetzt meldenAlessandro Vogt markiert gegen Winterthur in seinem dritten Super-League-Einsatz die Saisontoren zwei und drei. Mit diesen schiesst er sich nicht nur die Herzen der Fans, sondern auch diejenigen der blue Sport Experten.
Drei Tore in drei Spielen ist die Ausbeute des 20-jährigen Alessandro Vogt. Am letzten Wochenende feierte er gegen Servette in seinem zweiten Super-League-Spiel die Premiere und freute sich nach der Partie im Interview bei blue Sport über die letzten Wochen: «Es kam alles auf einmal. Zuerst die Lehre abgeschlossen, dann der Profi-Vertrag, von Beginn weg starten, dann das Tor gemacht und gewonnen – das ist ein gutes Gefühl.»
Kaum eine Woche später avanciert der neue Stern am Grünweissen-Himmel gegen Winterthur erneut zum Matchwinner. Zuerst vernascht er in der 7. Minute seinen Gegenspieler Ulrich und trifft in die lange Ecke. In der Nachspielzeit der 1. Halbzeit trifft er dann auch noch per Volley. Seinen Hattrick wird in der 61. Minute nur durch den Pfosten verhindert.
«Wie er die Tore macht, ist sehr gut», lobt blue Sport Experte Alex Frei den jungen FCSG-Stürmer. Er müsse noch ein paar Sachen verbessern, doch «was ich gesehen habe, macht Freude, wieder einen Schweizer Stürmer zu haben».
«Wenn das Alex Frei über einen Stürmer sagt, würde ich ihn verfolgen», witzelt Pascal Schürpf im blue Sport Studio. Frei relativiert dann auch gleich seine Aussage: «Es war nicht überschwänglich. Ich habe nur gesagt, ich bin froh, dass ich wieder einen Schweizer Stürmer sehe, der das Tor trifft.»
Insbesondere der zweite Treffer des 20-Jährigen gegen Winterthur hat es den beiden Experten angetan: «Unglaublich. Den so volley perfekt ins Eck – super gemacht», ist Schürpf voll des Lobes.
Frei drückt auf die Bremse und sagt, man solle nicht zu überschwänglich werden. Der Schuss sei nicht einfach, Vogt treffe den aber gut. «Ich habe solche auch schon aus dem Stadion geschossen», sagt Schürpf mit einem Lächeln. «Ja du. Darum haben wir dir immer gesagt, du sollst nie schiessen und abspielen», antwortet Frei.
Und wie reagiert Alessandro Vogt auf die Lobeshymnen? Mit einer Klarstellung: «Tatsächlich habe ich eine KV-Lehre gemacht, es ist ein kleiner Spass in der Mannschaft.»
Zu seiner Leistung sagt der 20-Jährige, er habe eine gute Vorbereitung gehabt und habe diese in die Meisterschaft mitnehmen können. Über den verpassten Hattrick nervt er sich: «Habe mich schon ein wenig aufgeregt, als ich den Pfosten getroffen habe.»
Trotz der tollen Leistungen und den vielen Lobeshymnen hebt der junge Stürmer nicht ab. Das Team und der Staff helfe ihm, auf dem Boden zu bleiben. «Das wird wichtig sein, wie sein Umfeld darauf reagiert», sagt Schürpf im Studio. Dem pflichtet auch Alex Frei bei: «Auch der Trainer ist massgebend, Vogt zu helfen, am Boden zu bleiben.»