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Dominik Schmid nach der Verpassten Champions-League-Qualifikation im August 2025.
Keystone
Dominik Schmid hat den FC Basel Richtung Salzburg verlassen. In einem Interview spricht er über die Gründe und verrät, dass er sich gut vorstellen könnte, seine Karriere dereinst in Basel zu beenden.
An der Fussball-WM haben noch nicht einmal alle Teams ihr erstes Spiel bestritten, da bereiten sich viele Vereine bereits auf die neue Saison vor. So auch RB Salzburg mit Neuzugang Dominik Schmid. Der 28-Jährige verliess in diesem Sommer den FC Basel. In einem Interview mit der «BaZ» sagt Schmid über die Beweggründe: «Vom FCB lag nichts auf dem Tisch – weder eine Vertragsverlängerung, noch gab es ein anderes Zeichen, das mich dazu gebracht hätte, in Basel zu bleiben.»
Sein Vertrag wäre noch bis 2027 gelaufen. Bedeutet auch, dass er in einem Jahr den Verein hätte ablösefrei verlassen können. «Es ist menschlich, dass man dann Optionen prüft.» Er habe von den FCB-Verantwortlichen nicht gespürt, dass sie mit ihm in die Zukunft gehen wollten, meint Schmid. «Im Gegenteil, sie signalisierten sofort Gesprächsbereitschaft, mit anderen Vereinen über meinen Wechsel zu verhandeln.»
Er freue sich nun auf die Möglichkeit, in Salzburg zu spielen. «Gleichzeitig möchte ich festhalten, dass mir der Wechsel persönlich extrem wehtut. Der Abschied aus Basel ist mir schwergefallen, ich habe wochenlang schlecht geschlafen. Aber am Ende stimmten einfach zu viele Dinge beim FCB nicht mehr.»
Was genau ihm nicht mehr gepasst hat, bleibt unausgesprochen. «Ich will meinen Klub des Herzens nicht vorführen», sagt Schmid. Wer im Interview zwischen den Zeilen liest, der wird den Eindruck nicht los, dass Schmid weder mit FCB-Boss David Degen noch mit Trainer Stephan Lichtsteiner das Heu auf derselben Bühne hatte.
Im Interview stellt er auch klar, dass er nichts vom Wort Karriereplanung halte. «Eine Karriere zu planen, ist im Fussball praktisch unmöglich geworden. Er ist so schnelllebig, es gibt so viele Dinge, die der Spieler nicht beeinflussen kann.» Er könne sich aber durchaus vorstellen, «eines Tages wieder für immer zurück zum FC Basel zu kommen».
Nun freue er sich darauf, mit Salzburg anzugreifen. «So unlogisch ist mein Wechsel nicht. Im Gegensatz zum FCB spielt Salzburg nun europäisch, wir peilen die Ligaphase der Europa League an.»