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2018 wurde Benjamin Mendy mit Frankreich Weltmeister.
Keystone
Transfercoup für den FC Zürich: Die Zürcher verpflichten den 30-jährigen Verteidiger Benjamin Mendy, der viermal mit Manchester City englischer Meister wurde und 2018 mit Frankreich den Weltmeistertitel holte.
Mendy wechselte 2017 für 57,5 Millionen Euro – die damalige Rekordsumme für einen Abwehrspieler – von Monaco zu Manchester City und feierte mit den Skyblues zahlreiche Titel, unter anderem viermal die Premier League. 2018 gewann der Linksverteidiger zudem mit Frankreich den Weltmeistertitel.
2021 bekam Mendys Karriere einen grossen Knick, als er beschuldigt wurde, mehrere Frauen missbraucht zu haben. Von ManCity wurde er suspendiert. 134 Tage lang sass er im Gefängnis, dann kam er gegen Kaution frei. Im Juli 2023 wurde Mendy dann von allen Anklagepunkten freigesprochen. Die von Manchester City zurückgehaltenen Löhne musste ihm der Klub nachträglich auszahlen.
Zuletzt stand Mendy als Teamkollege von Yvon Mvogo beim französischen Zweitligisten Lorient unter Vertrag. In dieser Saison kam er allerdings nicht zum Einsatz. Sein letztes Pflichtspiel machte der zehnfache Nationalspieler im Mai 2024.
«Wir sind natürlich sehr erfreut und auch ein wenig stolz, dass wir einen derart hochkarätigen Spieler verpflichten konnten. Er wird vor allem auch für unsere jungen Spieler eine wichtige Stütze sein», wird FCZ-Präsident Ancillo Canepa in einer Medienmitteilung zitiert.
Mendy sagt in einem ersten Interview: «Der FCZ ist Verein mit viel Liebe und Leidenschaft. Es fühlt sich so an, als würde ich in eine grosse Familie kommen.» Das Ziel sei klar. «Ich will mit Zürich wieder dahin, wo der Verein herkommt. Vor einigen Jahren haben sie Titel geholt. Wir wollen wieder im Europacup spielen.»
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