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Jetzt meldenblue Sport Experte Alex Frei ist überzeugt, dass Ex-Weltmeister Benjamin Mendy dem FC Zürich sportlich enormen Auftrieb verleihen kann. Allerdings erst, wenn der Franzose wieder in Topform ist.
Noch bevor Benjamin Mendy erstmals für den FC Zürich aufläuft, ist der Franzose in der Super League eine viel diskutierte Personalie. Aufgrund der rechtlichen Vergangenheit löst der Transfer eine Welle der Kritik aus. Mendy wurde 2021 wegen angeblicher Sexualdelikten festgenommen und verbrachte mehrere Monate in Untersuchungshaft. Zwei Jahre später und nach zwei Gerichtsprozessen wurde er freigesprochen.
«Zur rechtlichen Vergangenheit kann jeder seine eigene Meinung haben», sagt blue Sport Experte Alex Frei im Super-League-Studio auf Mendy angesprochen. «Wenn man ihn holt, kriegt man einen Spieler, der unglaublich gut ist. Aber auch einen Spieler, der die nötige Zeit noch braucht, weil er bei Lorient nicht viel gespielt hat.»
Das sei dem 30-Jährigen derzeit noch anzusehen. «Es gab ein Bild, und ich musste lachen, denn ich habe erstmals einen Spieler gefunden, der etwas mehr Bauchansatz hat als ich. Aber er wird sicherlich fit werden», so Frei. In Topform werde Mendy dem FCZ aber «unglaublich Dampf» verleihen, unterstreicht Frei: «Dem Flügel kannst du dann eigentlich sagen, dass er vorne stehenbleiben kann. Weil Mendy eigentlich alles alleine regelt – wenn er fit ist!»
Am Samstag feiert Mendy mit einem Teileinsatz seinen FCZ-Einstand. Und er deutet sogleich an, dass Frei Recht behalten könnte. Gegen Yverdon wird er in der 70. Minute eingewechselt – und liefert nur vier Minuten später den Assist zum 2:1-Siegtreffer gegen Yverdon. Bauchansatz hin oder her.