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Jetzt meldenFCB-Trainer Stephan Lichtsteiner, der im nächsten Spiel aufgrund der vierten Gelben Karte gesperrt fehlen wird, ärgert sich nicht nur über den späten YB-Ausgleich, sondern auch über die Kritik von blue Sport Experte Zubi.
In der 74. Minute macht FCB-Trainer Stephan Lichtsteiner beim Stand von 3:2 einen Dreifachwechsel. Leroy, Ajeti und Shaqiri müssen raus, Bacanin, Koloto und Koindredi kommen rein. Auf einen Schlag wird die Mannschaft um 28 Jahre verjüngt. In der 81. Minute ist dann auch für Traoré Schluss, der durch den zwei Jahre jüngeren Soticek ersetzt wird. Doch die Wechsel zeigen nicht die erhoffte Wirkung, denn Basel kassiert in der 90. Minute noch das 3:3.
Zubi glaubt, dass Basel die Führung vielleicht auch deshalb nicht über die Zeit retten konnte, weil durch die Auswechslungen einiger Schlüsselspieler viel Erfahrung verloren ging. Im Interview nach dem Spiel mit Zubis Kritik konfrontiert, reagiert Lichtsteiner dünnhäutig. Wenn Zubi die Gründe für die Wechsel kennen würde, «dann gibt er mir sicher recht». Der FCB-Trainer erklärt: «Sie wollten ausgewechselt werden. Shaqiri konnte nicht mehr!» Und Léo Leroy habe muskuläre Probleme und Krämpfe gehabt.
Deshalb seien das alles Wechsel gewesen, die er habe machen müssen. «Ich kann nicht die Gesundheit der Spieler riskieren, auch wenn Zubi das Gefühl hat, ich müsste das machen.» Und dann lässt der sichtlich genervte Trainer dem Experten noch einen Gruss ausrichten.
Die YB-Mannschaft, die beim 3:3 auf dem Platz stand, war übrigens ganze 33 Jahre jünger als die Startelf. Mit Colley (er kam für den drei Jahre jüngeren Gigovic) ist nur ein eingewechselter YB-Spieler älter als sein «Vorgänger». Und tatsächlich ist es der 26-Jährige, der sehenswert zum Endstand trifft. Ob es wohl mit der Erfahrung zu tun hat?
Zumindest in einem Punkt sind sich alle einig: Den Fans wurde ein Spektakel geboten. Und niemand kann so richtig verstehen, weshalb diese beiden Teams ihren Erwartungen in dieser Saison so weit hinterherhinken.
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