Fehler gefunden?
Jetzt meldenLausanne verliert die hitzige Partite gegen St.Gallen mit 1:2. Nach dem Spiel geraten die beiden Trainer aneinander. FCSG-Coach Enrico Maassen schildert seine Sicht der Dinge.
Von Juli 2018 bis Ende Juni 2024 war Peter Zeidler Trainer des FC St.Gallen. Seit dieser Saison steht er nun aber bei Lausanne an der Seitenlinie. Und beim ersten Aufeinandertreffen mit seinem Ex-Verein geht es heiss zu und her. Am Ende setzt sich St.Gallen mit 2:1 durch.
Nach dem Schlusspfiff ist zu sehen, wie Peter Zeidler und Enrico Maassen aneinandergeraten. Sie scheinen sich ordentlich die Meinung zu geigen, Maassen greift seinem Vorgänger gar mit beiden Händen ins Gesicht.
Nach der Partie schildert FCSG-Coach Maassen im Interview mit blue Sport seine Sicht der Dinge. «Ich finde einfach, dass es sehr respektvoll war von mir, dass ich zu ihm ging und ihm die Hand gegeben habe. So wie es sich gehört, ob man gewinnt oder verliert. Dann hat er mir ein paar Sachen mitgegeben. Ich habe ihm dann gesagt, dass er sich doch bitte beruhigen soll.» Er hätte Zeidler vielleicht besser nicht ins Gesicht gefasst, das habe ihn nur noch rasender gemacht, gibt Maassen zu. «Aber das war überhaupt keine böse Intention, es ging eher darum, ihn irgendwo zu beruhigen.»
Peter Zeidler wollte nichts davon wissen, dass die Partie gegen seinen Ex-Verein spezielle Emotionen geweckt habe. Für die Niederlage übernimmt er die Verantwortung, er hätte nach dem Spiel in Istanbul diverse Wechsel vornehmen müssen. Er habe gedacht, seine Spieler seien noch frisch genug. «Gegen einen hyperaggressiven Gegner, das ist ihr gutes Recht, hat es dann nicht gereicht.»
St.Gallen-Captain Lukas Görtler meint nach der Partie: «Normalerweise sind hier in Lausanne nicht so viele Emotionen im Spiel, da gehts sonst mehr um Fussball.» Hatte dies etwas mit Ex-Coach Zeidler zu tun? «Nicht bewusst, nicht mit einem bösartigen Gefühl. Es hat sich aber schon etwas angefühlt wie das erste Treffen mit der Ex-Freundin.»
Element konnte nicht gefunden werden