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Jetzt meldenBeim Wiedersehen mit dem FC Zürich verwandelt Antonio Marchesano einen Penalty gegen Ex-Teamkollege Yanick Brecher souverän. Nach dem Schlusspfiff gibt der Torschütze zu, dass die beiden vor dem Duell noch Sprüche geklopft haben.
Nach seinem überraschenden Abgang beim FC Zürich kehrt Antonio Marchesano am Samstag erstmals in den Letzigrund zurück. Mit Yverdon will er seinem Ex-Klub ein Bein stellen – und kann sich gegen seinen Herzensverein prompt als Torschütze auszeichnen.
Marchesano nimmt die Einladung von FCZ-Verteidiger Chouiar, der Yverdons Baradj völlig unnötig im Strafraum von den Beinen holt, dankend an und verwandelt den fälligen Penalty souverän – auch wenn das gegen Ex-Teamkollege Yanick Brecher eine besondere Herausforderung ist.
«Ich habe am Donnerstag noch mit Antonio (Marchesano) telefoniert, genau über diese Situation gesprochen und wir mussten beide lachen. Es gab ein bisschen Mind-Games in den letzten Tagen», sagt Brecher auf das Penaltyduell angesprochen. Der FCZ-Goalie erklärt: «Natürlich weiss ich, wo seine starke Ecke ist. Ich bin davon ausgegangen, dass er erwartet, dass ich denke, er wechselt die Ecke. Relativ kompliziert, aber es ging leider nicht auf für mich.»
Marchesano sagt: «Ich habe schon am Mittwoch oder Donnerstag entschieden, wohin ich schiesse. Weil Yanick (Brecher) kennt mich gut. Er hielt einmal im Training einen Penalty von mir und sagte, dass er mich verstanden hat», erzählt der 34-Jährige mit einem Grinsen.
Ohnehin ist das Wiedersehen mit seinen Ex-Teamkollegen für Marchesano sehr speziell. «Ich war die ganze Woche nervös. Ich habe das lange nicht mehr so gespürt vor einem Spiel. Ich habe sogar von Situationen geträumt», so der 34-Jährige, der zwar mit seinem Treffer zufrieden ist, nicht aber mit dem Resultat: «Wenn wir effizienter sind, nehmen wir einen oder sogar drei Punkte mit nach Hause.»
So aber behält der FCZ die drei Punkte in Zürich – und Brecher kann das verlorene Duell gegen Marchesano gut verkraften: «Es ist okay, dass er heute das Tor machen konnte. Ich bin froh, konnten wir die drei Punkte behalten.»