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Jetzt meldenNach dem 9. Spieltag ist YB Tabellenletzter und hat bereits 12 Punkte Rückstand auf das Spitzentrio bestehend aus Luzern, dem FCZ und Lugano. 14 Spiele später darf YB wieder von der Titelverteidigung träumen.
YB startet katastrophal in die neue Super-League-Saison und muss bis zum 7. Spieltag auf den ersten Sieg warten. Die 0:1-Niederlage am 9. Spieltag in Basel ist dann die eine zu viel für Patrick Rahmen, der auf die neue Saison hin als Trainer installiert wurde. YB ist Tabellenletzter, wird in der Champions League zerzaust und hat zu diesem Zeitpunkt schon 12 Punkte Rückstand auf Luzern, den FCZ und Lugano, 11 Punkte sind es auf Servette und Basel als Tabellensechster hat auch schon 7 Punkte Vorsprung.
Und so übernimmt wieder einmal Joël Magnin interimistisch und er führt YB zurück in die Spur (5 Siege, 2 Remis, 2 Niederlagen). In der Winterpause übergibt er den Stab an Giorgio Contini, der dank eines Zehn-Punkte-Polsters auf Schlusslicht Winterthur eine halbwegs intakte Mannschaft übernimmt. Und Contini führt die gute Arbeit fort, auch wenn es leichte Anfangsschwierigkeiten gibt. In den ersten vier Spielen unter seiner Führung holt YB in der Liga zwei torlose Remis und verliert die beiden Champions-League-Spiele 0:1. Doch inzwischen läuft die Maschinerie: Vier der letzten fünf Super-League-Spiele kann YB für sich entscheiden und das bei einem Torverhältnis von 14:5.
Nach dem 1:0-Sieg am Sonntag gegen Lugano liegt YB erstmals in der Saison 2024/25 auf dem 6. Platz und damit in der oberen Tabellenhälfte. Und mit dem neuen Selbstverständnis richtet YB den Blick wohl eher nach oben denn nach unten. Und da ist die Konkurrenz nicht weit weg. YB hat nur fünf Punkte Rückstand auf das Spitzentrio Basel, Lugano und Luzern.
Weder Rückkehrer Christian Fassnacht noch Sandro Lauper lassen sich aber dazu verleiten, sich dahingehend zu äussern, dass der Meistertitel nun wieder ein Ziel sei. Zwischen den Zeilen spürt man allerdings schon, dass der Glaube daran noch nicht erloschen ist.
blue Sport Experte Admir Mehmedi sieht in YB allerdings durchaus einen Meisterkandidaten. Darauf angesprochen sagt er: «Ich denke schon. Sie sind nicht nur in den Top-6, sie sind nur fünf Punkte vom Tabellenersten entfernt. Ich persönlich hätte das nicht für möglich gehalten, nach dem Start, den sie hatten.» Allerdings sei es einfach eine verrückte Tabelle, da könne nach zwei Spielen wieder alles komplett anders aussehen. Aber: «Die Formkurve von YB stimmt. Man spürt auch eine ganz andere Energie, seit Giorgio Contini an der Seitenline ist», so Mehmedi, der auch noch die beiden Neuzugänge Fassnacht und Bedia als wichtige Faktoren heraushebt.
blue Sport Experte Alex Frei dagegen gehörte zu jenen, die daran geglaubt haben, dass YB unter Contini wieder auf die Beine kommt. Allerdings hatte er seine Meinung nach anderthalb Super-League-Halbzeiten unter dem neuen Coach dann auch wieder revidiert, wobei er Contini explizit aus der Schusslinie nahm und stattdessen die Spieler und die Vereinsführung anzählte.
Selbst für die besten Experten ist diese Saison einfach kaum zu lesen, das reinste Wechselbad der Gefühle. Die einzige Konstante in dieser Super-League-Saison ist deshalb tatsächlich blue Sport. Denn hier – und nur hier – siehst du alle Spiele live.
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