Fehler gefunden?
Jetzt meldenGegen Yverdon muss für den FC Zürich dringend ein Sieg her, um den Negativtrend zu stoppen. Auf der Ersatzbank Platz nehmen wird auch Winter-Transfer Benjamin Mendy. FCZ-Trainer Ricardo Moniz gibt vor der Partie Auskunft über seinen prominenten Schützling.
Dieser Inhalt stammt von externen Anbietern wie YouTube, TikTok oder Facebook. Aktiviere bitte "Swisscom Werbung bei Dritten", um diesen Inhalt anzuzeigen.
Der FC Zürich empfängt am Samstag Yverdon. Die Zürcher liegen mit 33 Punkten nach 24 Spielen auf dem achten Platz. Von den letzten sechs Ligaspielen konnte der FCZ nur zwei gewinnen und verlor vier Mal. Die Leistungen waren zwar oft besser als die Punkteausbeute. Dennoch ist die Lage kritisch, schliesslich war man im Herbst noch Leader.
«Du musst dich belohnen», hält Trainer Ricardo Moniz am Freitag an der Pressekonferenz fest. «Es kann jeden Moment drehen», unterstreicht der Niederländer. Das Hauptmanko der «jungen Mannschaft» ist für ihn die fehlende Kaltblütigkeit. «Vorne sind wir nicht konkret genug», bemängelt er.
Im Strafraum oft konkret war in der Vergangenheit Antonio Marchesano. Der 34-jährige Spielmacher hat sich in der Winterpause den Waadtländern angeschlossen. «Marchesano kennen wir, er kann aus dem Nichts ein Tor schiessen», warnt Moniz.
Doch nicht nur der Gegner, auch der FCZ präsentierte vor kurzem einen prominenten Neuzugang. Benjamin Mendy wurde aus Lorient geholt. Der 30-jährige Aussenverteidiger kam in dieser Saison für die Bretonen aber nicht zum Einsatz. Sein letztes Pflichtspiel bestritt er im Mai des letzten Jahres. Der Franzose werde morgen im Kader stehen, verriet Moniz.
«Er hat lange nicht gespielt, aber er ist mental sehr wichtig», sagt Moniz. Als Coach achte er auf Details. «Wenn er am Tisch ist, sitzen alle um ihn herum. Er ist ein inspirierender Mann, er erzählt von seinen Erfahrungen aus England, wo er lange gespielt hat. Solche Prozesse finde ich interessant zu sehen», meint Moniz.
Mendy spielte vier Jahre für Manchester City, bis er im Sommer 2021 suspendiert wurde. Zu diesem Zeitpunkt wurde er wegen angeblicher Sexualdelikten festgenommen und verbracht mehrere Monate in Untersuchungshaft. Zwei Jahre später und nach zwei Gerichtsprozessen wurde er freigesprochen. In Lorient konnte Mendy nicht viel Spielpraxis sammeln.
«Er ist physisch nicht in einer Top-Verfassung, aber mental und als Mensch ist er ein Spieler, wie ihn ich liebe und der den Unterschied ausmachen kann. Er ist kein Mitläufer und darum nehmen wir ihn auch auf die Bank.» Ob und wie lange er dann allenfalls spiele, werde man sehen, erläutert der 60-Jährige.
Falls der Weltmeister von 2018 tatsächlich zum Einsatz kommt, wird er hinten links agieren. «Da hat er auch trainiert», sagt Moniz. Zukünftig könne er sich auch vorstellen, Mendy im Abwehrzentrum zu bringen. Ob der 30-Jährige am Samstag im Letzigrund sein Debüt für den FCZ gibt, erfährst du ab 18 Uhr auf blue Sport.

Live auf