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Jetzt meldenYB-Trainer Giorgio Contini ärgert sich nach dem Super-League-Kracher gegen Basel über den ausgesprochenen Penalty für den FCB und spricht von einem «klaren Fehlentscheid». Nun äussert sich Schiri-Boss Daniel Wermelinger.
«Das ist inakzeptabel. Es geht um den Job von uns Trainern. Da hilft es am Ende auch nicht, dass eine Entschuldigung von der Liga kommen wird», ärgert sich YB-Trainer Giorgio Contini nach der 1:4-Pleite beim FC Basel über das Schiedsrichter-Gespann. Auslöser dafür ist eine Szene nach 55 Minuten.
Basels Xherdan Shaqiri lenkt eine Hereingabe von Léo Leroy per Hacke weiter und trifft dabei die Hand von YBs Edimilson Fernandes. Nach VAR-Konsultation entscheidet Schiedsrichter Luca Cibelli auf Penalty. Für Contini ist schon kurz nach dem Schlusspfiff klar: «Ein klarer Fehlentscheid.»
Denn: Shaqiri steht bei Ballabgabe von Leroy im Abseits. Das bestätigt Schiri-Boss Daniel Wermelinger gegenüber blue Sport: «In der 56. Minute kam es zu einer Spielsituation, die eine VAR-Intervention erforderte. Ein strafbares Handspiel eines YB-Spielers wurde auf dem Spielfeld nicht erkannt. Der VAR überprüfte dies und kam richtigerweise zum Schluss, dass ein strafbares Handspiel vorlag, welches einen Penalty zur Folge hatte. Allerdings wurde vor dieser Aktion eine strafbare Abseitsstellung eines Baslers Spielers, entgegen dem vorgesehenen VAR-Prozess, nicht überprüft.»
Und weiter: «Sowohl der VAR als auch sein Assistent waren zu stark auf das Handspiel fokussiert und übersahen die vorgängige Abseitsposition. Das hätte nicht passieren dürfen. Der VAR hätte dem Schiedsrichter nicht nur das Handspiel, sondern auch die Abseitssituation zeigen müssen.»
Bitter für YB: Hätte der VAR die Abseitsstellung von Shaqiri erkannt, wäre nicht nur der Penalty nicht ausgesprochen worden. Es hätte auch den darauffolgenden Platzverweis gegen Edimilson Fernandes nie gegeben.

Ein KI-generiertes Bild von SRF: Shaqiri steht bei Ballabgabe von Leroy im Abseits.
Screenshot SRF