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Servette-Fans gehen erneut aufeinander los: Alte Feindschaft eskaliert in Zürich
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Rauchpetarden im Letzigrund

Servette-Fans gehen erneut aufeinander los: Alte Feindschaft eskaliert in Zürich

www.imago-images.de

Die Feindschaft zwischen zwei Servette-Fan-Gruppierungen flammt beim Auswärtsspiel in Zürich erneut auf und unterstreicht, wie tief die Gräben innerhalb der Genfer Fanszene sind.

Syl Battistuzzi

Syl Battistuzzi

02.08.2026, 11:02

Darum geht’s

  • Beim Auswärtsspiel von Servette gegen den FC Zürich eskaliert die Feindschaft zwischen den Fan-Gruppen «Section Grenat» und «Les Plus Malin» erneut.
  • Vermummte Anhänger greifen ihre Rivalen im Letzigrund mit Rauchpetarden an, ein grösseres Chaos wird verhindert.
  • Der Konflikt schwelt seit längerem und führte bereits vor einem Jahr zu einer Massenschlägerei.
  • «Section Grenat» wirft «Les Plus Malin» vor, Werte der Fanszene verraten und Informationen an die Polizei weitergegeben zu haben. «Les Plus Malin» weist die Vorwürfe zurück und kündigt an, ihren Weg fortzusetzen.
Zusammenfassung erstellt mitmyAi

Am Samstagabend kommt es rund um das Auswärtsspiel gegen den FC Zürich im Letzigrund zu unrühmlichen Szenen. Seit geraumer Zeit schwelt zwischen der Genfer-Fangruppierung «Les Plus Malin» (LPM) und der restlichen Fankurve – angeführt von der traditionsreichen «Section Grenat» – ein Streit.

Vor einem Jahr lieferten sich die beiden Ultra-Gruppen nach einem Servette-Spiel eine Schlägerei, bei der rund hundert Personen beteiligt waren.

Nach dem Vorfall verstärkte der Klub einerseits die Kontrollen am Eingang des Stade de Genève, andererseits trennte man die Lager in unterschiedliche Sektoren. Auch bei Auswärtsspielen präsentiert sich seither das für Aussenstehende ungewöhnliche Bild, dass zwei Fanlager des gleichen Vereins die Partien in jeweils unterschiedlichen Sektoren verfolgen.

Streit über die «Werte» der Fanszene

So befand sich im Letzigrund die Gruppe «LPM» auf der Haupttribüne – welche nur mit einem Plexiglas vom Gästesektor abgetrennt ist –, während die «Section Grenat» im Gästesektor waren. In der ersten Halbzeit greifen diese – natürlich vermummt – ihre zahlenmässig unterlegenen Rivalen mit Rauchpetarden an.

Streit in der Servette-Fan-Szene.

Streit in der Servette-Fan-Szene.

KEYSTONE

Die angegriffenen «LPM» verlassen die Tribüne, nur knapp – auch dank dem Eingreifen der Sicherheitskräfte – kann ein grösseres Chaos verhindert werden. Am Ende beruhigt sich die Situation.

Die «Section Grenat» erklärte in einer Mitteilung (via «Blick»/«LeMatin»), warum sie sich keine Versöhnung mit «LPM» mehr vorstellen kann. Sie wirft ihnen vor, mehrere Zwischenfälle provoziert und im Rahmen einer Ermittlung Informationen an die Polizei «weitergegeben» zu haben. Seit einem Jahr verweigert die «SG» ihnen daher den Zugang zur Nordtribüne und zu den Sonderzügen.

«Für uns existiert diese ‹Gruppe› nicht mehr, weil sie zu viele grundlegende Werte verraten hat», betont die «Section Grenat». Die «LPM»-Gruppe verteidigt sich: «Unsere Haltung ist einfach: Wir sind in Genf präsent, wir werden es auch weiterhin sein und unseren Weg fortsetzen, ohne uns von den Polemiken ablenken zu lassen.»

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Ein von @hopping_db geteilter Beitrag

Nicht nur neben dem Feld, auch auf dem Rasen hat Servette aktuell grosse Probleme. Gegen den FCZ verlieren die Genfer 1:2 und stehen nach zwei Liga-Spielen noch ohne Punkte da.


05:25

Zürich – Servette 2:1

Super League | 2. Runde | Saison 26/27

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