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Sportchef Alain Sutter ist gespannt auf die neue Saison.
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Mit neuem Trainer, jungen Spielern und einigem Optimismus startet GC in die Super-League-Saison. Sportchef Alain Sutter und Trainer Gerald Scheiblehner wollen vor allem eine Entwicklung sehen.
Seit einem Monat ist Gerald Scheiblehner Trainer bei GC. Der 48-Jährige war zuvor bei Blau-Weiss Linz tätig, für die Hoppers verliess er erstmls die Heimat. Obwohl der österreichische Fussball aufgeholt habe gegenüber dem Schweizer Fussball, ist für ihn die Super League «interessanter», vor allem was «Stadien und Zuschauer» anbelangt, so Scheiblehner an einer Pressekonferenz.
Am Samstag trifft er mit seinem neuen Arbeitgeber im Letzigrund auf Luzern (das Spiel live ab 18 Uhr auf blue TV). «Ich freue mich darauf», hält er fest. Nach vier Testspielen gehe es jetzt um Punkte. «Ich bin gespannt, wie die jungen Spieler das umsetzen.»
In der Tat hat Sportchef Alain Sutter besonders viele Talente an Bord geholt. Er bezeichnet die Stimmung vor dem Saisonstart als «gespannte Freude». Man habe jetzt vier Wochen zusammen in der Vorbereitung hart gearbeitet, nun werde spannend zu sehen sein, wie viele alte Mechanismen noch da seien und neue Ideen bereits vorhanden, so Sutter vor der «Standortbestimmung».

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Nur mit jungen Talenten gehe man aber nicht ins Meisterschaftsrennen, auch wenn womöglich ein paar Spieler ihr erstes Super-League-Spiel absolvieren dürften, sagt Sutter. Eine wichtige Rolle soll dabei erneut Amir Abrashi bekommen, wie Scheiblehner ausführt: «Er ist ein Vorzeigefussballer.»
Zudem habe die GC-Kultfigur einen Draht in die Kabine und stelle sich nicht selbst in den Fokus, führt der Trainer aus. Man wolle aber auch «Last von ihm nehmen», in den letzten beiden Jahren habe er viel Verantwortung übernehmen müssen. Ohne diese Zusatzaufgabe könne er den Kopf freier fürs Spielen haben, glaubt er.

GC-Trainer Gerald Scheiblehner gibt die Richtung vor.
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Mit der Kaderplanung zeigt sich Sutter zufrieden, die meisten der Spieler hätten die ganze Vorbereitung mitmachen können. Für den früheren Internationalen (62 Länderspiele) steht nicht im Vordergrund, welchen Rang die Mannschaft in der Meisterschaft belegt, sondern «die Art und Weise», wie sie auftritt, ob das Team auch die «richtige Einstellung» an den Tag legt, führt der 57-Jährige aus.
Scheiblehner hat derweil noch nicht viel von Zürich gesehen, bisher sei er mehr in Niederhasli gewesen, erläutert er. Für ihn ist das Kapitel GC ein totaler Neubeginn. Bis anhin hätten alle im Verein an einem Strang gezogen. «Ich bin begeistert von den Jungs, sie wollen alle lernen und sind offen, neue Wege zu gehen.»
Er finde hier «top Trainingsbedingungen» vor, schwärmt er. Was will er von seinen Schützlingen auf dem Platz sehen? «Leidenschaft, Spielfreude oder solidarisches Auftreten in der Offensive und Defensive», erwähnt Scheiblehner. Man müsse dem Team einfach ansehen, dass man einen Plan habe, dass man immer mit dem Selbstbewusstsein auftrete, gegen jeden Gegner gewinnen zu wollen, fordert er.
Einen grossen Druck verspüren weder Sutter noch Scheiblehner, um den serbelnden Traditionsklub wieder auf die Beine zu bringen. Für den Österreicher kann Druck gar «positive Energie» auslösen, wie er unterstreicht. Diese kann der Barrage-Teilnehmer der letzten beiden Saisons sicher gut gebrauchen. Bei der neuen GC-Ausgabe 25/26 sicher nicht dabei sein wird Petar Pusic. Der frühere Fan-Liebling spielte zuletzt in Kroatien bei Osijek, der Vertrag lief aber Ende Saison aus. Gespräche mit ihm hätten aber keine stattgefunden, meint Sutter.