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Jetzt meldenSpieler und Fans des FC Thun verfolgen in der Stockhorn Arena, wie der FC Sion in St. Gallen mit 3:0 gewinnt und die Berner Oberländer so zum Sofameister macht. Die Reaktionen nach dem erlösenden Schlusspfiff.
Nun ist es offiziell: Der FC Thun ist erstmals Schweizer Fussball-Meister! Nachdem die Berner Oberländer am Samstag in Basel ihren zweiten Meisterball vergeben und mit 1:3 verlieren, lässt der FC Sion die Berner Oberländer am Sonntag doch noch jubeln. Die Walliser gewinnen in St. Gallen gleich mit 3:0 und machen Thun so vorzeitig zum Meister.
«Ich hatte vor dem St.Gallen-Spiel mit einigen Sion-Spielern Kontakt», sagt Elmin Rastoder in seinem ersten Interview als Meister, wird dann aber durch eine Bierdusche unterbrochen, bevor er anfügt: «Sie sagten mir, dass wir uns keine Sorgen machen sollen und sie das für uns klären werden. Danke Nivokazi und allen anderen! Ich finde keine Worte.»
Mehrere Tausend Thuner Fans und die Mannschaft verfolgten die Partie in «ihrer» Stockhorn Arena auf Grossleinwand. Im Meister-Interview mit blue Sport sagt Jan Bamert: «Ich hatte schon den ganzen Tag ein gutes Gefühl, vielleicht auch weil Sion seit ein paar Wochen in guter Form ist. Spätestens nach dem 2:0 und allerspätestens nach dem 3:0 wussten wir, dass es gut aussieht für uns.»
So richtig einordnen kann Bamert das Erreichte noch nicht. «Für alle von uns ist es etwas Einmaliges und Unglaubliches. Wenn man in die Augen der anderen Spieler schaut, löst das extrem schöne und viele Emotionen aus. Ich kann es gar nicht in Worte fassen.»
Nach Worten sucht auch Verteidiger Michael Heule «Es ist unglaublich, schau dir das an. Diese Mannschaft, dieser Verein – es ist einfach Weltklasse!», so der 25-Jährige. Es habe in den letzten Wochen zwar viel Nerven gekostet. «Aber ich habe gewusst, was diese Mannschaft kann. Es ist höchstverdient. Und jetzt geniessen wir einfach», sagt Heule und kündigt an: «Jetzt ist einfach Feiern angesagt.»