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Jetzt meldenDas 1:2 in Sion ist die vierte Niederlage aus den letzten fünf Spielen für den FC Zürich. Damit verpasst der FCZ den Anschluss an die Spitzengruppe der Super League. Steven Zuber ist entsprechend angefressen.
Der FC Zürich ist sackstark in die Saison gestartet, führte die Tabelle nach den ersten zwölf Spieltagen an. Damals, Ende Oktober, gab es in Sion einen 2:0-Sieg. Doch seit diesem letzten Besuch im Wallis ist bei den Zürchern der Wurm drin. Von den nächsten zwölf Partien konnte der FCZ nur noch deren zwei gewinnen – gegen die Kellerteams Yverdon und Winterthur.
Das Gastspiel am Samstag im Tourbillon geht mit 1:2 verloren. Damit schafft es der FCZ nicht, wieder einen Schritt nach vorne zu machen und bleibt auf Platz 8 kleben. «In der ersten Halbzeit müssen wir das Spiel für uns entscheiden. Wir hatten sehr viele Möglichkeiten. Sie kommen aus dem Nichts zur Führung – das darf uns niemals passieren», ärgert sich Steven Zuber nach der Niederlage bei blue Sport.
Der Sprung in die Championship Group und damit auch die Chance auf das grosse Ziel, nächste Saison im Europacup zu spielen, droht verpasst zu werden. Neun Spiele bleiben dem FCZ, um noch in die Top 6 zu kommen. «Wir müssen daraus lernen. Weil irgendwann wird es knapp für uns», so Zuber.
Der 56-fache Nati-Spieler weiss auch, wo das grosse Problem liegt: «Es fehlen die Tore. Da müssen wir uns selber an der Nase nehmen. Es geht nicht, mit so vielen Chancen wieder nur mit einem Tor nach Hause zu fahren. Jedes Spiel war bisher so.»
Der blue Sport Reporter will von Zuber wissen, ob man aus dem Spiel gegen Sion dennoch auch etwas Positives mitnehmen könne. «Was soll ich jetzt über Positives reden, wenn wir wieder verloren haben?», so die Gegenfrage des FCZlers, der dann doch noch etwas findet: «Positiv ist, dass wir alle zusammenbleiben und unserem Plan treu bleiben. Und dass einmal mehr so viele Leute gekommen sind, um uns zu unterstützen.»