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Jetzt meldenGerade mal knapp eine Minute ist in der Partie zwischen YB und Sion gespielt, dann fasst sich Rayan Raveloson ein Herz und hämmert den Ball aus grosser Distanz in die Maschen.
In der Winterpause gibt YB die Verpflichtung von Rayan Raveloson bekannt. Der 33-fache Nationalspieler Madagaskars, der auch die französische Staatsbürgerschaft besitzt, spielte zuletzt bei Auxerre in der Ligue 1. Raveloson bringt die Erfahrung von mehr als 300 Profispielen mit.
Und viel Torgefahr. Der 28-jährige Mittelfeldspieler traf zuletzt schon beim 6:1-Sieg gegen Yverdon ins Tor. Und gegen Sion braucht der dreifache Familienvater 62 Sekunden, ehe er den Ball aus knapp 30 Metern im Tor vom 1,92 Meter grossen Sion-Goalie Timothy Fayulu versenkt.
Für blue Sport Experte Pascal Zuberbühler ist der Sion-Goalie dabei nicht zu weit draussen positioniert. «Fayulu steht hervorragend. Mit dem kann man nicht rechnen, dass er von dort so abdrückt», meint der frühere Nati-Torhüter. Was Zubi aber dem 25-Jährigen ankreidet, ist, dass er vertikal zum Ball steht: «Er müsste sich halb über den Körper drehen und mit übersetzenden Seitenschritten mit der rechten Hand den Ball darüber lenken. Er ist ja schon dran» so Zubi. So habe Fayulu wohl nicht genau gewusst, wo er positioniert sei. Zubi hält fest: «Da er überrascht war, rennt er nur so zurück. Und wenn du so zurückrennst, hast du verloren. Das hätte er definitiv besser machen können.»
Fun Fact: Das Tor von Raveloson war jenes in dieser Super-League-Saison mit dem tiefsten xG-Wert (0.007) – nach dem Modell sogar minimal unwahrscheinlicher als Shaqiris direkt verwandelter Corner gegen Winterthur.
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