18.06.2017 - 09:00, dpa/bam

Kann Ronaldo nur für eine Milliarde gehen?

 

10 Bewertungen


Cristiano Ronaldo hat bei Real Madrid einen laufenden Vertrag bis 2021. Zu welchem Klub der Portugiese auch geht, der neue Arbeitgeber muss tief in die Tasche greifen.



Für eine Verpflichtung von Weltfussballer Cristiano Ronaldo müssten mögliche Interessenten wie Paris St. Germain oder Manchester United die mit Abstand höchste Transfersumme der Fussball-Geschichte bezahlen. Eine Milliarde Euro - das ist die vertraglich festgeschriebene Ablösesumme, für die der 32 Jahre alte Superstar aus Portugal aus seinem bis 2021 gültigen Vertrag mit Real Madrid herausgekauft werden kann.

Die Madrider Sportzeitung «Marca» rechnete am Samstag jedoch vor, dass ein möglicher Transfer von Ronaldo realistischerweise «nur» 400 Millionen Euro im Gesamtpaket kosten würde. Für 200 Millionen wäre Real demnach bereit, seinen Rekordtorschützen ziehen zu lassen. Noch einmal rund 200 Millionen würde es kosten, um Ronaldos Gehaltsvorstellungen für einen Vierjahresvertrag zu erfüllen. Aktuell verdient der bestbezahlte Sportler der Welt ein Bruttogehalt von rund 50 Millionen Euro pro Jahr bei seinem Verein.

AC Milan zeigt Interesse

«Wir sind jederzeit bereit, mit Real-Präsident Florentino Perez über Ronaldo zu sprechen. Aber nicht zu dem Preis von 400 Millionen Euro», sagte Massimiliano Mirabelli, der Sportdirektor des italienischen Klubs AC Mailand dazu. Als einzige Vereine, die für Ronaldo ein realistisches Ziel darstellen könnten, gelten deshalb weiterhin das finanzstarke Paris St. Germain und sein früherer Klub Manchester United. Ein Wechsel nach China gilt als ausgeschlossen.

Wie «Marca» wissen soll, hat der Superstar seinen portugiesischen Teamkollegen bereits seine Entscheidung mitgeteilt: «Ich werde Madrid verlassen, meine Entscheidung ist gefallen. Es gibt kein Zurück mehr.» Grund dafür sei die Anzeige wegen Steuerhinterziehung gegen ihn in Spanien. 

Tags:

Weitere Artikel

Anzeige
Bitte aktivieren Sie Javascript für die beste Browserfunktionalität