19.06.2017 - 14:15, bam/dpa

Rummenigge: «Ronaldo-Gerücht gehört ins Reich der Fabeln»

 

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Ronaldo zu ManUtd? Ronaldo zu PSG? Ronaldo zu Bayern? Wechselgerüchte machen die Runde, doch Bayern-Boss Karl-Heinz Rummenigge stellt klar, wie Bayern München darüber denkt.



Als «Ente des Tages» bezeichnet der FC Bayern München das Wechselgerücht um Cristiano Ronaldo. Die italienische Sportzeitung «Gazzetta dello Sport» hat darüber berichtet, dass Bayern an Ronaldo interessiert sei. 

Da viele deutsche Medien dieses Gerücht aufgenommen haben, hat sich Karl-Heinz Rummenigge gezwungen gefühlt, Stellung zu beziehen: «Wir sind es ja gewohnt, dass in der Transferperiode intensiv über mögliche Zu- oder Abgänge spekuliert wird. In der Regel kommentieren wir diese Gerüchte nicht.» Er wolle aber trotzdem «ein für alle Mal klarstellen», betonte der Vorstandschef, «dass das Ronaldo-Gerücht jeglicher Grundlage entbehrt und in das Reich der Fabeln verwiesen werden muss.»

Ronaldo schweigt weiter

Von Ronaldo selbst wartete die Fussball-Welt hingegen auch am Montag noch auf eine Äusserung. «Wir müssen nicht die Alarmglocken läuten», verkündete der 32-Jährige mit Blick auf das Duell biem Confed Cup mit Gastgeber Russland am Mittwoch. Danach umdribbelte er alle Mikrofone und Kameras. Für den Affront, als Spieler des Spiels nicht an der Pressekonferenz teilgenommen zu haben, wird es aber keine Sanktionen durch den Weltverband geben. Offizielle Begründung der Portugiesen: «Medizinische Behandlung».

Madrid macht sich auf einen Abgang bereit

Ein Indiz, dass sich Real Madrid auf einen Ronaldo-Abgang einstellt, liefert das Abrücken des Hausblatts «Marca». «Niemand wird Cristiano Ronaldo nachweinen, weil seine Beziehung mit dem Bernabéu mehr kommerziell als sentimental war», heisst es in einem Kommentar. «Cristiano war immer ein separater Club in einem gigantischen Club wie Real Madrid.» Auch die Fans der Königlichen gehen auf Distanz zu ihrem Idol. In einer Onlineumfrage der Sportzeitung «AS» meinen 81 Prozent von gut 7500 Teilnehmern, dass sie kein Verständnis für Ronaldos Haltung aufbringen können.

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